Fällt der Begriff Fermentation, denken viele sofort an eingelegtes Sauerkraut oder Kimchi. Das ist verständlich, aber es greift viel zu kurz.
Weniger Komponenten, klare Geschmäcker, mehr Fokus auf das eigentliche Lebensmittel: Wer sich aktuell in der Spitzengastronomie umsieht, der erkennt eine Entwicklung, die längst mehr ist als nur ein Trend. Auf den Tellern wird jetzt reduziert.
Wenn wir heute über Trends sprechen, fallen schnell Begriffe wie „funky“, fermentiert oder bitter.
Kreative Küche geht heute damit einher, Gemüse anders zu betrachten. Nicht als Beilage, nicht als Ersatz für etwas anderes, sondern als eigenständigen Hauptakteur.
Regionalität ist für mich weit mehr als ein Schlagwort. Wir müssen erst einmal wieder begreifen, wie viele Lebensmittel direkt um uns herum wachsen.
Wenn wir heute über Nachhaltigkeit sprechen, dann ist das für mich kein Trend. Es ist eine Rückbesinnung auf das, was gute Köche schon immer getan haben: verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen.
Technologie verändert unsere Küchen – und zwar radikal. Doch was heißt das für uns Köche?
Kreativität in der Küche beginnt beim Handwerk. Ohne das Fundament der klassischen Ausbildung lassen sich kulinarische Ideen kaum auf hohem Niveau umsetzen.