Dolce Vita auf Bayerisch
Charmante Luxusadresse mitten in der Metropole
von Karoline GiokasDer Blick fällt ins satte Grün des Alten Botanischen Gartens. Auf der Terrasse klirren leise die Gläser, frisch gebrühter Espresso duftet, während die Sonne die warmen Naturtöne des Hauses in goldenes Licht taucht. Nur wenige Schritte trennen das The Charles Hotel vom geschäftigen Münchner Zentrum, dennoch fühlt sich dieser Ort wie ein Stück Italien an.
Kein Zufall. Hier geht es nicht um lauten Luxus, sondern um das berühmte Dolce far niente, um Gelassenheit, Aufmerksamkeit und das gute Gefühl, angekommen zu sein. Diese Philosophie möchte General Manager Ulrich Schwer seit seinem Amtsantritt im Oktober 2025 weiter stärken. Für ihn entsteht Luxus nicht durch Prunk oder Perfektion, sondern durch Menschen, die ihre Gäste mit echter Herzlichkeit empfangen.
Mehr als ein Luxushotel
Luxus kann beeindrucken. Noch wertvoller wird er allerdings, wenn er sich nicht in Marmor, Designermöbeln oder spektakulären Suiten erschöpft, sondern dem Gast das Gefühl gibt, willkommen zu sein. Genau dieses Verständnis prägt das The Charles Hotel.
2007 auf dem Gelände der ehemaligen Universitätsbibliothek eröffnet, verbindet das Haus heute klassische Eleganz mit modernem Design. Insgesamt 160 Zimmer und Suiten – darunter die größten Standardzimmer ganz Münchens –, der weitläufige Spa mit einem der größten Hotelpools der Stadt sowie das neu gestaltete Florio Restaurant bilden den stilvollen Rahmen des Hauses. Inspiration für diese jüngste Renovierung lieferten erneut die ästhetische Pflanzenwelt des Alten Botanischen Gartens sowie die italienischen Wurzeln der Familie Forte. Für General Manager Ulrich Schwer war genau diese Mischung aus internationalem Luxus und familiärer Atmosphäre der ausschlaggebende Grund, aus dem Berliner Hotel de Rome nach München zu wechseln. „Mich hat vor allem gereizt, weiter für Rocco Forte Hotels zu arbeiten. Gleichzeitig kannte ich hier bereits viele Kollegen. Dadurch konnte ich auf bestehenden Beziehungen aufbauen und mich ganz auf das konzentrieren, was mir am wichtigsten ist: das Team kennenzulernen und gemeinsam weiterzuentwickeln.“
Es beginnt mit Aufmerksamkeit
Schwers erstes Ziel war dabei nicht etwa die Einführung gänzlich neuer Konzepte, sondern vor allem das Kennenlernen der Menschen hinter den Positionen.
Diese Haltung zahlt sich aus: Die Gästezufriedenheit ist innerhalb weniger Monate deutlich gestiegen. „Seit März erhalten wir ausnahmslos exzellentes Feedback unserer Gäste. Das schreibe ich nicht mir selbst zu, das ist die Leistung unseres gesamten Teams. Aber es macht mich stolz zu sehen, wie groß der Sprung in so kurzer Zeit war.“
