Sauber gelöst
Vernetzung, KI und ganzheitliche Systeme machen die Spülküche zum strategischen Erfolgsfaktor
von Karoline GiokasHersteller von Spüllösungen reagieren auf die aktuellen Branchenherausforderungen mit intelligenten Systemen, die weit über das reine Spülen hinausgehen. Ein zentrales Thema bleibt die Digitalisierung.

Vernetzte Systeme sorgen für mehr Sicherheit und Effizienz
Winterhalter zeigt, wie sich durch smarte Services nicht nur Arbeitsabläufe vereinfachen, sondern auch Betriebssicherheit und Wirtschaftlichkeit steigern lassen. Durch Features wie EasyAccess erhalten Anwender per QR-Code direkten Zugriff auf maschinenspezifische Informationen und Anleitungen wie auch die Möglichkeit, Verbrauchsmaterial zu bestellen – jederzeit und in der jeweiligen Landessprache. Einen Schritt weiter gehen die Remote Services: Dank der Vernetzungslösung „Connected Wash“ können Servicetechniker aus der Ferne auf Maschinen zugreifen und so Fehler analysieren und in vielen Fällen auch direkt beheben. Das reduziert Ausfallzeiten und spart Kosten.
Getoppt werden die technischen Features durch künstliche Intelligenz im Spülprozess: Der neue EcoPilot analysiert Nutzungsdaten, erkennt Stoßzeiten und passt Programme automatisch an. „Während in Hochphasen schnelle Kurzprogramme laufen, schaltet das System in ruhigen Zeiten in den ressourcenschonenden Modus“, erläutert Benjamin Köb, Digitalexperte bei Winterhalter. Das Ergebnis laut Unternehmen: bis zu 17 Prozent weniger Energieverbrauch bei gleichbleibender Hygiene.

Hygiene, Nachhaltigkeit und Mehrweg im Fokus
Auch Miele Professional setzt auf Effizienz und Prozesssicherheit – insbesondere beim Blick auf steigende Hygieneanforderungen. Die Frischwasserspülmaschinen der MasterLine-Serie arbeiten ohne Tank, sodass jeder Spülgang mit frischem Wasser erfolgt. Das sorgt nicht nur für besonders gründliche Reinigungsergebnisse, sondern reduziert auch laufende Energiekosten, da kein Tank dauerhaft beheizt werden muss.
DER GRÖSSTE
HEBEL LIEGT NICHT IN DER EINZELNEN MASCHINE, SONDERN IM PERFEKT ABGESTIMMTEN ZUSAMMENSPIEL VON AUTOMATISIERUNG, PROZESSEN UND RAUMKONZEPT.
Mit hohen Nachspültemperaturen entfernen die Geräte laut Hersteller bis zu 99,99 Prozent der meisten Bakterien und erfüllen damit höchste Hygienestandards. Gleichzeitig bieten sie durch ihre Bauweise eine hohe Kapazität – etwa beim Spülen von Mehrwegbechern, die sich auf zwei Ebenen effizient reinigen lassen. Eine besondere Herausforderung bleibt die Trocknung von Kunststoffgeschirr. Hier bietet Miele die optionale Dry+-Funktion: Durch eine gezielte Luftführung und den Abtransport feuchtwarmer Luft wird die Restfeuchte deutlich reduziert. Mehrwegbecher und -schalen stehen dadurch schneller wieder zur Verfügung – ein entscheidender Vorteil im hektischen Betriebsalltag.
