Nachwuchs & Karriere

Gastro-Azubis kämpfen wieder um Medaillen

Auf der Landesjugendmeisterschaft der gastgewerblichen Berufe im Ostsee Resort Damp tritt dieser Tage der Nachwuchs den Kampf um den Titel des Landesmeisters Schleswig-Holstein an.

Donnerstag, 07.03.2019, 10:48 Uhr, Autor: Thomas Hack
Eine Handvoll junger Köche beim Anrichten einer kalten Platte

(© goodluz/Fotolia)

In Schleswig-Holstein sind dieser Tage wieder jede Menge angehender Köche, Hotelfachleute und Systemgastronomen an den Start gegangen, um Landesmeister in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen zu werden. Seit nunmehr 66 Jahren werden die Meisterschaften im Ostsee Resort Damp durchgeführt, da diese Location hinsichtlich der anstehenden Arbeiten und Praxistests optimal dazu geeignet ist. Die jungen Nachwuchskräfte sind angehalten, sich in Theorie und Praxis zu beweisen, wobei alljährlich neue Prüfungsinhalte anstehen – diese reichen von Marketing, Fremdsprachen-Kenntnissen und Energiesparmethoden bis hin zu klassischen Tätigkeiten in der Küche. So haben die jungen Köche etwa fünf Stunden Zeit, ein Viergängemenü zuzubereiten, wobei einige Zutaten verpflichtend vorgegeben sind. Die Prüfer beobachten dabei genau, ob alles korrekt verwendet wird, wie gewissenhaft die einzelnen Arbeitsschritte erfolgen, wie professionell das jeweilige Menü zusammengestellt ist und nicht zuletzt wie das Ganze am Schluss auf das Auge wirkt – inklusive die gelungene Kombination der Farben.

„Man muss auf sehr viele Feinheiten achten“
Auch die angehenden Restaurantfachleute werden genauestens unter die Lupe genommen. So etwa müssen diese die Tische eindecken, an denen später die Menüs der jungen Köche aufgetischt werden. Auf was es dabei ankommt, kommentiert der Auszubildende Jan Piarowski gegenüber dem Sender SAT1 Regional: „Man muss schon sehr genau sein, auf sehr viele Feinheiten achten und sich sehr viel Mühe geben.“ Eine Praxisprüfung in Form eines Rollenspiels findet dagegen an einer imaginären Hotelrezeption statt: Die Juroren fordern die Sprachkenntnisse heraus und prüfen die Reaktionen auf Beschwerden. „Die Rezeption ist letztendlich das erste, was der Gast sieht und der letzte Eindruck des Hotels“, lässt Jurorin Katharina Lutz dem Sender gegenüber verlauten, „Deswegen ist alleine die Begrüßung ganz ganz wichtig. Ist der Gast nicht richtig informiert, fühlt er sich auch nicht richtig aufgehoben und kommt mit einem Rattenschwanz an Beschwerden nochmals an die Rezeption.“ (SAT1 Regional/TH)

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