Gemeindevertretung von St. Peter-Ording beruft neuen Tourismus-Direktor
Die Gemeindevertretung von St. Peter-Ording hat in ihrer Sitzung am 9. Juni 2026 Kai Gardeja einstimmig zum neuen Tourismus-Direktor und Werkleiter des Eigenbetriebs Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording (TZ SPO) berufen. GWie die Gemeinde mitteilt, tritt Gardeja sein neues Amt zum 1. September 2026 an.
Bürgermeister Boris Pfau sieht in der Personalentscheidung einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Destination. „Mit Kai Gardeja gewinnt St. Peter-Ording eine der profiliertesten Führungspersönlichkeiten im deutschen Küstentourismus, der die Entwicklung einer touristischen Spitzendestination aus eigener Verantwortung kennt“, sagt Boris Pfau. „Er bringt genau die Erfahrung, die Haltung und die Führungskraft mit, die St. Peter-Ording in dieser Phase braucht: strategisch stark, kommunal erfahren, umsetzungsorientiert und mit einem klaren Blick für die Balance zwischen Tourismus, Lebensqualität und Naturraum. Ich bin überzeugt, dass er gemeinsam mit dem Team der Tourismus-Zentrale und den Menschen vor Ort viel bewegen wird.“
Verantwortung für die touristische Entwicklung
In seiner neuen Rolle übernimmt Kai Gardeja die strategische und operative Leitung der Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording mit mehr als 160 Mitarbeitern und Verantwortung für die touristische Entwicklung von Sankt Peter-Ording sowie der gesamten Halbinsel Eiderstedt.
Zuvor verantwortete er als Tourismus-Direktor des Ostseebades Binz auf Rügen über mehrere Jahre die Entwicklung einer der nachfragestärksten Destinationen an der Ostsee. Darüber hinaus hat er sich wiederholt in tourismus- und infrastrukturpolitische Debatten eingebracht, unter anderem als Sachverständiger im Deutschen Bundestag.
„St. Peter-Ording ist für mich eine der spannendsten Aufgaben im deutschen Küstentourismus“, sagt Kai Gardeja. „SPO hat eine außergewöhnliche Marke, eine einzigartige Natur, und ein starkes Team. Mein Anspruch ist nicht mehr Tourismus um jeden Preis, sondern besserer Tourismus: eine Entwicklung, die Gäste, Einheimische, Wirtschaft und Naturraum zusammendenkt. Ich freue mich darauf, mit der Tourismus-Zentrale, der Gemeindevertretung, der Verwaltung, den Betrieben und den Menschen vor Ort an der nächsten Entwicklungsphase von SPO zu arbeiten.“
Tourismusentwicklungskonzept soll bis Ende 2026 stehen
Zu den ersten Aufgaben des neuen Tourismus-Direktors zählt die Finalisierung des Tourismusentwicklungskonzepts. Dieses wird seit dem vergangenen Jahr von der Gemeinde und den Akteuren vor Ort erarbeitet und soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden.
Das Konzept folgt laut Gemeinde der strategischen Linie „Qualität vor Wachstum um jeden Preis“ und stellt die Balance zwischen Gästen, Einheimischen, Wirtschaft und Naturraum in den Mittelpunkt.
Über St. Peter-Ording
St. Peter-Ording zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen Deutschlands. Das Nordseeheil- und Schwefelbad verzeichnete 2025 rund 2,7 Millionen Übernachtungen. Der zwölf Kilometer lange und bis zu zwei Kilometer breite Sandstrand liegt im Nationalpark und UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer.
Die für ihre Pfahlbauten bekannte Gemeinde im Kreis Nordfriesland besteht aus vier Ortsteilen (Böhl, Bad, Dorf, Ording) und verfügt über etwa 18 500 Gästebetten.
(Tourismus-Zentrale St. Peter-Ording/SAKL)