Lighthouse ernennt Georg Beyschlag zum CFO
Lighthouse hat Georg Beyschlag zum Chief Financial Officer (CFO) ernannt. Der Gründer des Unternehmens, Matthias Geeroms, der seit 2018 als CFO tätig war, übernimmt künftig die neu geschaffene Position des Head of Corporate Development. Mit dem Schritt will das Unternehmen seine Finanz- und Strategieorganisation weiter ausbauen und die Wachstumsziele unterstützen.
Lighthouse beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 900 Mitarbeiter auf sechs Kontinenten und sieht ein Marktpotenzial von 15 Milliarden US-Dollar. Ziel sei es, Strukturen zu schaffen, die dem geplanten Wachstum gerecht werden.
„Wir schaffen ein Unternehmen, das in den nächsten zehn Jahren die Weichen für das kommerzielle Wachstum von Hotels stellen wird“, so Sean Fitzpatrick, CEO von Lighthouse. „Die Erweiterung unseres Führungsteams unterstreicht unsere ambitionierten Ziele und das engagierte Arbeiten der gesamten Belegschaft, mit dem wir Lighthouse für weiteres starkes Wachstum positionieren.“
CFO mit IPO-Erfahrung
Beyschlag bringt laut Unternehmen Erfahrung in internationalen Wachstumsphasen und bei Börsengängen mit. Bei TeamViewer habe er Umsatzsteigerungen mitverantwortet, den Ausbau des Teams von 600 auf 2.000 Mitarbeiter begleitet und den Börsengang im Jahr 2019 vorbereitet. Anschließend leitete er die Strategie und Markteinführung für Nord- und Südamerika.
„Was mich an Lighthouse beeindruckt hat, war der Fokus“, erklärt Beyschlag. „Es gibt einen riesigen adressierbaren Markt und eine klare Geschäftsstrategie, gepaart mit echtem Mehrwert für die Kunden und einem leistungsstarken globalen Team. Meine Aufgabe ist es, als strategischer Partner für das Führungsteam zu fungieren und sicherzustellen, dass unsere Systeme, Prozesse und Finanzstrukturen für die nächste Expansionsphase gerüstet sind."
Vor seiner Zeit bei TeamViewer war Beyschlag CFO der deutschen Streaming-Plattform maxdome und arbeitete nahezu ein Jahrzehnt im Bereich Professional Services.
Geeroms übernimmt Corporate Development
Matthias Geeroms war seit 2018 CFO von Lighthouse und führte das Unternehmen unter anderem durch die jüngste Serie-C-Finanzierungsrunde sowie die Integration mehrerer Akquisitionen. In seiner neuen Rolle soll er sich künftig auf Deals und Partnerschaften konzentrieren.
„Matthias hat die Finanzgrundlage geschaffen, die unser profitables, wachstumsstarkes Profil ermöglicht hat“, so Fitzpatrick. „Jetzt wird er sich auf die Deals und Partnerschaften konzentrieren, die unsere Plattform erweitern und unsere Führungsposition in dieser Kategorie ausbauen. Es gibt niemanden, der für diese Aufgabe besser geeignet wäre.“
Wachstumskurs und Produktentwicklung
Nach Unternehmensangaben hat Lighthouse die Mitarbeiterzahl in den vergangenen zwei Jahren verdoppelt, die Übernahme von The Hotels Network abgeschlossen und Connect AI eingeführt. Damit sollen Hotels über ChatGPT und andere Plattformen, auf denen Reisende zunehmend suchen, auffindbar und buchbar sein. Lighthouse verarbeite täglich 1,7 Milliarden Datenpunkte und unterstütze damit die Entscheidungen von mehr als 80.000 Hotels weltweit.
Über Lighthouse
Lighthouse ist eine kommerzielle Plattform für die Reise- und Gastgewerbebranche. Das Unternehmen stellt Markteinblicke, Business Intelligence und Preisgestaltungstools bereit, um den Umsatz zu optimieren. Die Plattform werde von über 80.000 Hotels in 185 Ländern genutzt und biete Echtzeitdaten zu Hotels und Kurzzeitvermietungen auf einer einzigen Plattform.
(WorkingWords/SAHO)