Keine Nullnummer

Diese Fehler sollte man bei Gehaltsverhandlungen nicht machen

Arbeit und Verantwortung werden immer mehr nur das Gehalt ist immer noch das gleiche wie vor fünf Jahren? Das lässt sich ändern – wenn man ein paar klassische Fettnäpfchen auslässt.

Montag, 27.05.2019, 08:13 Uhr, Autor: Clemens Kriegelstein
Das Wort Gehalt auf ansteigenden Stapeln mit Münzen vor einer Truhe mit Geld im Hintergrund.

Viele Mitarbeiter machen klassische strategische Fehler, wenn sie um Gehaltserhöhungen bitten. (© fotolia.com/Eisenhans)

Wer in seiner Firma mehr verdienen möchte sollte diesen Wunsch gut argumentieren können und die folgenden klassischen Fehler vermeiden:

Auf Zeit setzen: Sie warten darauf, dass Ihr Vorgesetzter Ihre Qualität von selber erkennt und Ihnen mehr Kohle anbietet? Viel Glück dabei, Sie werden es brauchen! Denn solange Sie Ihren Chef nicht auf mehr Gehalt ansprechen, wird er es auch nicht tun. Warum sollte er? Es liegt an Ihnen, Ihre Leistung zu verkaufen.

Das erste Angebot akzeptieren: Viele Chefs sind gute Pokerspieler. Beim ersten Angebot, „das wirklich das absolute Limit ist“, ist so gut wie immer noch ein wenig Luft drin. Daher niemals das erste Gehaltsangebot akzeptieren.

„Ich komme mit dem Geld einfach nicht aus“: Wohnungsmiete, Leasingraten fürs Auto, Unterhalt für die Kinder und der letzte Urlaub war auch nicht gratis. Bloß interessiert Ihr Privatleben leider niemanden in der Firma. Sie werden dort nach Leistung bezahlt und nicht danach, dass Sie Ihren Lebensstandard aufrechterhalten können.

„Mein Kollege kann nicht mal richtig die Teller halten und verdient trotzdem mehr als ich“: Vergleiche mit Kollegen kommen nie gut an – egal wie hoch diese sind. Bei der Verhandlung geht es um Ihr Gehalt und nicht um das der Kollegen. Außerdem werden Neid und Eifersucht in Unternehmen generell nicht gerne gesehen.

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