Hotel Hafen Hamburg und Empire Riverside Hotel zeigen, wie Mitarbeiterbindung gelingt
25 Jahre sind sie im Beruf, und das immer im selben Haus: Askin Kartal und Pile Mandic feiern in diesem Jahr ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im Hotel Hafen Hamburg. Pile Mandic hat hier – nachdem er als Page begonnen hatte – sogar seine Ausbildung absolviert.
Als Night Auditors sorgen er und Askin Kartal dafür, dass im Hotel alles rundläuft, während Hamburg schläft. Beide sind immer noch begeistert von ihrem Arbeitgeber. „Das Hotel Hafen Hamburg ist für mich mehr als nur ein Arbeitsplatz, es ist ein Stück Heimat“, bringt Askin Kartal es auf den Punkt. „Wenn man sich auch nach 25 Jahren jeden Tag gern auf den Weg zur Arbeit macht, weiß man, dass man am richtigen Ort ist!“
25 Jahre im selben Hotel sind die Ausnahme in der Branche – die Fluktuationsrate in der Hotellerie beträgt etwa 60 bis 70 Prozent. Legt man 70 Prozent zugrunde, sind nach eineinhalb Jahren die Mitarbeiter ausgetauscht. Das verursacht ständige Reibung im System, ist kostspielig – und Stammgäste sehen nach spätestens zwei Jahren keine bekannten Gesichter mehr.
Zahlreiche Benefits und ein neues Mental Health Coaching
Was also tun – oder besser: Was ist in Hamburg bereits getan worden? Tatsächlich motivieren das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel Mitarbeiter mit zahlreichen Angeboten zum Bleiben. Der jüngste dieser Benefits ist gerade erst eingeführt worden und dreht sich um das große Thema Mental Health.
Das hat gute Gründe: Die Arbeitsbelastung und der emotionale Druck im Hotel sind hoch – immer freundlich bleiben, Beschwerden und Konflikte lösen, ständig ansprechbar sein. Wenn dann noch private Themen hinzukommen, steigt der Leidensdruck.
Beide Hotels arbeiten nun mit dem Fürstenberg Institut zusammen – langjährigen Experten auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz. Mit den Mental Health Coachings des Instituts können sich Mitarbeiter kostenfrei und vertraulich, also ohne Einbeziehung des Arbeitgebers, von erfahrenen Coaches beraten lassen. Das Angebot gilt dabei nicht nur für alle beruflichen Themen, sondern auch bei privaten Problematiken: Psyche und Gesundheit, Familie und Partnerschaft, Sucht, aber auch Schuldenberatung.
„Mit diesem Angebot wollen wir eine unterstützende Arbeitskultur stärken“, sagt Yasmin Cohen, Head of Human Ressources. „Die mentale Gesundheit und das Wohlbefinden jedes Einzelnen machen für alle Beteiligten einen großen Unterschied: für die Menschen selbst, für Teams und für das ganze Unternehmen. Es ist ein wichtiger Beitrag zu einer dauerhaft guten, tragfähigen Unternehmenskultur.“
Die Unternehmenskultur macht den Unterschied
Das neue Angebot ergänzt die attraktiven Standards, die in beiden Häusern an der Hafenkante bereits üblich sind: kostenlose Verpflegung in den hauseigenen Mitarbeiterrestaurants vom Frühstück über Mittag- bis zum Abendessen, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke, jeden zweiten Monat eine kostenlose Massage.
Dazu kommen finanzielle Anreize: monatliche 50 Euro für die Betriebliche Altersversorgung und 50 Prozent Sonntags- sowie 100 Prozent Feiertagszuschlag.
„Personal zu finden ist insbesondere seit der Pandemie schwierig in unserer Branche – aber Personal zu halten eine ebenso große Herausforderung“, weiß Enrico Ungermann, Direktor des Hotels Hafen Hamburg und des Empire Riverside Hotel. „Für uns in Hamburg sind eine wertschätzende Unternehmenskultur, gut geplante interne Prozesse und klare Personalrichtlinien wichtige Grundlagen im Arbeitsalltag. Die ergänzen wir gern durch größere und kleinere Motivatoren – Benefits, die nah am Leben und tatsächlich im Interesse der Mitarbeiter sind. Nicht nur die Gäste sollen sich gern bei uns aufhalten, sondern auch die Menschen, die unseren Betrieb jeden Tag erfolgreich am Laufen halten.“
Pile Mandic und Askin Kartal sind zwei dieser Mitarbeiter. Beide schätzen das gute Arbeitsklima, das Miteinander und den Teamgeist, der sie jeden Tag begleitet. „Ganz gleich, welche Position jemand hat, man geht hier gut und respektvoll miteinander um“, sagt Pile Mandic. „Und ich werde dem Hotel so lange treu bleiben, wie ich hier gebraucht werde.“
(Hotel Hafen Hamburg/SAKL)