So können Hotels den Schlafkomfort ihrer Gäste verbessern
Das Hotelbett ist weit mehr als ein Ausstattungsmerkmal – es ist ein wesentlicher Bestandteil des Gästeaufenthalts und entscheidet mit darüber, wie Gäste ihren Aufenthalt in Erinnerung behalten.
Während Hotels in Digitalisierung, Design oder gastronomische Konzepte investieren, bleibt der eigentliche Mittelpunkt jeder Übernachtung häufig unterschätzt: eine erholsame Nacht. Gleichzeitig stehen Betriebe vor der Herausforderung, mit einem standardisierten Bettenangebot den unterschiedlichen Schlafbedürfnissen gerecht zu werden.
Der Bettenhersteller Swissfeel hat deshalb Empfehlungen zusammengestellt, mit denen Hotels die Schlafqualität ihrer Gäste gezielt verbessern können.
Realistische Erwartungen schaffen
Komfort, Hygiene und das persönliche Liegegefühl prägen das Gesamterlebnis oft stärker als viele andere Ausstattungsmerkmale und spiegeln sich regelmäßig in Gästebewertungen wider. Umso wichtiger ist es, das Bett nicht als Einrichtung, sondern als strategischen Qualitätsfaktor zu verstehen.
Der erste Rat der Schlafexperten lautet deshalb, realistische Erwartungen zu schaffen. Aussagen wie „traumhafter Schlaf“ mögen werblich attraktiv erscheinen, lassen sich jedoch kaum garantieren. Denn die körperliche und mentale Verfassung eines Gastes bleibt der wichtigste Einflussfaktor für guten Schlaf und darauf haben Hotels gar keinen Einfluss.
Störfaktoren rund um das Bett reduzieren
Hotels können jedoch optimale Rahmenbedingungen schaffen. Und genau darin liegt ihr größter Gestaltungsspielraum. Es beginnt mit dem Umfeld des Bettes. Lichtquellen, Geräusche oder ein ungeeignetes Raumklima beeinflussen die Schlafqualität stärker als vermutet. Bereits kleine Maßnahmen wie Schlafmasken, Ohrstöpsel oder das Ausschalten störender Stand-by-Beleuchtungen können den Schlafkomfort schon verbessern.
Auch Gerüche verdienen mehr Aufmerksamkeit. Da der Geruchssinn während des Schlafs aktiv bleibt, sind neutral riechende Zimmer und Betten oftmals die bessere Wahl als intensiv beduftete Räume.
„Das Hotelbett ist der wichtigste Berührungspunkt zwischen Gast und Hotel“
Im Mittelpunkt steht jedoch das Bett selbst. Hochwertige Matratzen, geeignete Unterfederungen, passende Kopfkissen und qualitativ hochwertige Bettwaren bilden die Grundlage für erholsamen Schlaf. Gleichzeitig lohnt sich eine stärkere Individualisierung des Angebots. Unterschiedliche Kissen, Bettdecken oder Topper ermöglichen es, verschiedene Schlafgewohnheiten besser zu berücksichtigen.
Ebenso wichtig ist das Bettklima. Atmungsaktive Materialien unterstützen den natürlichen Feuchtigkeitsausgleich und tragen zu einem angenehmen Schlafgefühl bei. Dampfundurchlässige Schutzbezüge oder Kunststoff-Encasings können dagegen einen Hitzestau verursachen und den Schlafkomfort beeinträchtigen. Alle Komponenten eines Bettes sollten deshalb als aufeinander abgestimmtes Gesamtsystem betrachtet werden.
Eine entscheidende Schlüsselrolle spielt schließlich die Hygiene. Gäste setzen höchste Sauberkeitsstandards voraus und verbinden hygienisch einwandfreie Betten unmittelbar mit Qualität und Sicherheit. Waschbare Matratzenbezüge und vollständig waschbare Matratzenkerne spielen daher in einem zeitgemäßen Hygienekonzepten eine entscheidende Rolle und schaffen zusätzlich Vertrauen.
„Das Hotelbett ist der wichtigste Berührungspunkt zwischen Gast und Hotel. Trotzdem steht es bei Investitionsentscheidungen oft nicht im Mittelpunkt. Dabei entscheidet die Qualität der Nacht wesentlich darüber, wie ein Aufenthalt bewertet wird“, sagt Philipp Hangartner, Inhaber und Geschäftsführer von Swissfeel. "Wer den Schlafkomfort konsequent aus Sicht des Gastes optimiert, verbessert nicht nur die Gästezufriedenheit, sondern stärkt gleichzeitig Bewertungen, Weiterempfehlungen und die langfristige Gästebindung."
(Swissfeel/SAKL)