Kleine französische Lokale

Bistros wollen Unesco-Kulturerbe werden

Eine Gasse mit einem Café mit Außenbereich in Paris
Die Pariser Bistros wollen immaterielles Unesco-Kulturerbe werden. (Foto: picture alliance/Bildagentur-online)
„Unsere Bistros sind bedroht und müssen entsprechend geschützt werden“, so der Pariser Gastronom Alain Fontaine am Montag in Paris im Namen einer Interessenvertretung. 
Dienstag, 12.06.2018, 09:16 Uhr, Autor: Markus Jergler

Die Pariser Bistros wollen immaterielles Kulturerbe der Unesco werden. Die französischen Bistros sind kleine Lokale, die den ganzen Tag geöffnet haben und oft einfache, hausgemachte Küche anbieten. Sie gelten als beliebter Treffpunkt von Einheimischen und Touristen, die hier morgens ihren Kaffee, abends ein Glas Wein trinken und sich miteinander austauschen.

In den zurückliegenden 20 Jahren ging die Zahl der klassischen Pariser Bistros um die Hälfte zurück, berichtete die Vereinigung zur Unesco-Einschreibung. Größere Gastronomieketten und andere Betreiber kauften Bistros auf und wandelten sie in Schnellrestaurants oder Imbisse um – diese Entwicklung nannte Fontaine als einen Grund für den Rückgang.

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo teilte via Twitter mit, die Lokale seien „ein wesentlicher Bestandteil des Charmes und der Identität von Paris“. Die im Rathaus für Handel und Selbstständige verantwortliche Olivia Polski versicherte, Hidalgo unterstütze das Vorhaben. (dpa/MJ)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Aperol Spritz Piazza
Jubiläum
Jubiläum

10 Jahre Aperol Spritz Piazza in Wien

Die Aperol Spritz Piazza auf dem Wiener Rathausplatz feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Was 2016 als Aperitivo-Spot begann, hat sich zu einem beliebten Sommer-Hotspot der Stadt entwickelt und präsentiert sich nun in neuem Design. 
Münchner Stubn
Oktoberfest
Oktoberfest

Neuer Wirt für Wiesnzelt steht fest

Wirtewechsel, knapper Zeitplan: Der Gastronom Klaus Bartl bekommt doch noch sein Wiesnzelt – und muss jetzt im Rekordtempo aufbauen. Der Grundsatzstreit um die Zeltvergabe ist dennoch nicht beigelegt.
Restaurantbereich des Hotel Luc, Autograph Collection
Neuausrichtung
Neuausrichtung

Hotel Luc führt neues Gastronomiekonzept ein

Aus „Heritage“ wird „You“ – das Hotel Luc, Autograph Collection in Berlin richtet sein gastronomisches Angebot neu aus. Vorgesehen ist ein flexibles Konzept, das Restaurant, Bar und sozialen Treffpunkt miteinander verbinden soll. 
Bart Eissens
Personalie
Personalie

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München hat einen neuen Director of Food & Beverage

Das Münchner Traditionshaus stellt seinen F&B-Bereich neu auf. Bart Eissens übernimmt ab sofort die Position des Director of Food & Beverage und verantwortet künftig alle kulinarischen Bereiche des Hauses.
Gastronom am Laptop
Finanzierung
Finanzierung

Kredite über 29 Millionen Euro für deutsche Restaurants

Lieferando und sein Finanzierungspartner YouLend haben eine Bilanz ihrer Partnerschaft gezogen. Gemeinsam haben sie über 150 Millionen Euro an Restaurants in Europa ausgezahlt – allein in Deutschland wurden fast 2.500 Kredite vergeben.
„Münchner Stubn“ auf dem Oktoberfest
Wiesn-Wirbel
Wiesn-Wirbel

Wirt lässt Oktoberfest-Zeltplatz sausen

Ein freier Zeltplatz auf dem Oktoberfest ist selten – nun ist genau das passiert. Ein Münchner Wirt hat den Vertrag für sein Wiesn-Zelt nicht rechtzeitig unterzeichnet. Was steckt hinter dem überraschenden Rückzug – und wer könnte profitieren?
Alex Augsburg
Eröffnung
Eröffnung

1,7 Millionen Euro für das neue Alex in Augsburg

Das erfolgreiche Ganztageskonzept bringt seinen sechsten Betrieb in Bayern an den Start. In Augsburg entstanden nach mehrmonatigen Baumaßnahmen rund 300 Sitzplätze sowie eine überdachte Außenfläche in zentraler Innenstadtlage.
Martin Kirchgasser
Personalie
Personalie

Spitzenkoch übernimmt Küchenleitung im Hotel Grossarler Hof

Das Vier-Sterne-Superior-Hotel im Salzburger Land richtet seinen gastronomischen Bereich neu aus. Seit Mai verantwortet ein international erfahrener Spitzenkoch das gesamte Angebot des Hauses inklusive des Fine-Dining-Restaurants Jagastub’n.
Public-Viewing in einer Kneipe
Fußball-WM 2026
Fußball-WM 2026

Nach DFB-Aus: Lohnt sich Public Viewing jetzt noch?

Nach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft verliert die WM 2026 für viele deutsche Fans an Zugkraft. Doch für Gastronomen können sich Public-Viewing-Events trotzdem weiter lohnen – aber nur, wenn Nachfrage, Personal und Kosten realistisch kalkuliert werden.