Ein unterschätztes Getränk

Mineralwasser: So heben sich Gastronomen von der Konkurrenz ab

Mineralwasser wird in Glas geschüttet
Eine Auswahl an Mineralwässern gehört in der Gastronomie immer mehr zum guten Ton. (© arttim / fotolia)
Wasser ist nicht gleich Wasser. Gute Gastronomen wissen, dass der Gast heute mehr von dem Grundnahrungsmittel erwartet, als nur ein Glas kalkhaltiges Leitungswasser zum Espresso danach. Wie Gastronomen ihr Angebot sich von der Konkurrenz abheben, erklärt HOGAPAGE Today.
Mittwoch, 05.07.2017, 09:37 Uhr, Autor: Felix Lauther

Gastronomen, die ihr Wissen um das Mineralwasser professionell und effizient einsetzen, verschaffen sich einen Vorsprung vor der Konkurrenz. Der Trend geht zur eigenen Mineralwasserkarte, die Gläser mit qualitativ stark variierenden Leitungswässern ersetzen.

„Als Faustregel für eine gute Getränkekarte hat es sich dabei bewährt, mindestens drei verschiedene Mineralwasser anzubieten – eines zum Essen, eines als Begleiter zum Wein und ein drittes nur zum Trinken“, wie der Handelsverband für Heil- und Mineralwässer in Deutschland erklärt. Diese drei Mineralwässer sollten jeweils als stilles, medium oder spritziges Mineralwasser angeboten werden. Wassersommeliers und gut geschultes Personal beraten den Gast und klären ihn über Unterschiede, Geschmack und Wirkungsweisen des Mineralwassers auf. Der Wassersommelier erläutert den Gästen, welches Mineralwasser zu der jeweiligen Menüfolge am besten harmoniert.

Einige Hotels und Restaurants sind dazu übergegangen, ihren Gästen eine eigene Mineralwasserkarte anzubieten. Beim Erstellen der Karte und der Auswahl der passenden Produkte helfen zertifizierte Mineralwassersommeliers und der Handelsverband Mineralwasser.

Wie Gastronomen ihr Angebot auf der Getränkekarte nicht verwässern und sich von ihren Mitbewerbern am Markt absetzen können, erklären HOGAPAGE Today und der Handelsverband für Heil- und Mineralwässer:

  • Mineralwasserauswahl auf das eigene Lokal zuschneiden – also Mineralwasser mit besonders viel Magnesium und Natrium vorhalten oder in Speiselokalen Wasser- und Weinauswahl aufeinander abstimmen, wo meist auch mineralarme Wässer geeignet sind
  • Bei der Produktauswahl auf Regionalität der Mineralbrunnen achten
  • Gäste kompetent über Geschmackskomponenten, Genuss, Qualität und Gesundheit der Mineralwasser beraten
  • Mineralwasserflasche immer erst beim Gast am Tisch öffnen
  • So genannte Gastroflaschen nutzen, die extra für die Gastronomie angeboten werden
  • Serviertemperatur bei 5 bis 7 °Celsius
  • Passende Gläser zum jeweiligen Mineralwasser servieren
  • Kein Tafelwasser, Leitungswasser oder Containerwasser servieren
  • Niemals Produkte vom Discounter anbieten
  • Auch zum Mischen von Getränken Markenprodukte verwenden

(Handelsverband für Heil- und Mineralwässer / FL)

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