Getränkebranche

S.Pellegrino baut nachhaltige Transportwege aus

Das Unternehmen S.Pellegrino setzt im Transport nun verstärkt auf Nachhaltigkeit. Im Süden Deutschlands kommen jetzt erstmals auch Elektrolaster und Biomethan-Lkws zum Einsatz.

Dienstag, 09.02.2021, 14:38 Uhr, Autor: Thomas Hack
S. Pellegrino

Marc Honold, Geschäftsführer Nestlé Waters Deutschland & Österreich, bei der ersten Fahrt mit dem Biogas-Truck in München. (©Nestlé Waters Deutschland GmbH)

S.Pellegrino setzt zukünftig auf einen grünen Transport von der Wasserquelle bis zum Händler – sowohl auf der Schiene als auch auf der Straße. „Wir transportieren bereits heute 80 Prozent unseres Mineralwassers von Italien nach Deutschland mit dem Zug. Verglichen mit dem herkömmlichen Lkw-Verkehr können so durchschnittlich 3.900 Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden“, erklärt Marc Honold, Geschäftsführer von Nestlé Waters Deutschland & Österreich. „Jetzt wollen wir auch die übrigen 20 Prozent nachhaltig machen.“ Den Anfang machte S.Pellegrino zu Beginn dieses Jahres in Süddeutschland.

„Intermodaler grüner Transport bis zum Restaurant“

Für die Reise des Mineralwassers von Italien in den Süden Deutschlands setzt S.Pellegrino auf einen intermodalen Transport: Mit Lkws werden die Flaschen zunächst vom Produktionswerk in San Pellegrino Terme nach Mailand gefahren. Von dort aus geht die Reise klimafreundlich per Zug nach Deutschland und dann weiter auf der Straße bis zum Großhandel. „Diese letzte Teilstrecke vom Bahnhof bis zum Kunden wollen wir nun angehen“, erläutert Marc Honold. „Hier setzen wir ab 2021 auf biogas- und elektroangetriebene Lkws. Das spart weitere Emissionen – für uns ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität, die wir bis 2022 erreichen wollen.“

Der Startschuss für die Initiative fiel in München. Seit Januar wird das Mineralwasser, das mit dem Zug am Cargo-Terminal der bayerischen Landeshauptstadt ankommt, auf Elektro- oder Biomethan-Lkws verladen. Die grünen Laster transportieren das italienische Fine-Dining-Water dann zu den S.Pellegrino Kunden im Süden Deutschlands – um letztlich ihren Platz auf den Restauranttischen der Region zu finden.

 

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