Zwischenbilanz

„Da haben wir wohl einen Nerv getroffen“

Die Stonewood Whisky-Destillerie brachte im Spätsommer 2020 ihren Bavarian Whisky Liqueur „Bairish Coffee“ auf den Markt. Die hohen Erwartungen an das Produkt waren nicht nur berechtigt, sie wurden sogar übertroffen, wie Brennerei-Chef Gregor Schraml jetzt in einer ersten Zwischenbilanz betont.

Dienstag, 04.05.2021, 12:04 Uhr, Autor: Martina Kalus
Gregor Schraml, Inhaber der Stonewood Whisky-Destillerie.

Gregor Schraml, Inhaber der Stonewood Whisky-Destillerie. (Foto: © Theo Kurtz)

Als die Stonewood Whisky-Destillerie im Spätsommer des vergangenen Jahres ihren Bavarian Whisky Liqueur „Stonewood Bairish Coffee“ auf den Markt brachte, war die Überzeugung im Hause Stonewood gereift, damit eine spannende Neuheit bieten zu können. Und trotz der – pandemiebedingt – widrigen Umstände zum Zeitpunkt der Einführung kann man nach einem guten halben Jahr festhalten, dass die hohen Erwartungen an den Produkterfolg durchaus berechtigt waren. „Das war die schnellste Wirkung bei einem Produkt-Launch, die ich in unserem Haus je erlebt habe“, betont Brennerei-Chef Gregor Schraml. „Da haben wir wohl einen Nerv getroffen.“

Wie ist die Idee zum „Stonewood Bairish Coffee“ entstanden?

Gregor Schraml: Als ausgebildeter Sommelier und ehemaliger Barkeeper versucht sich unser Vertriebsleiter Andi Thoma immer gerne an neuen Kreationen, vor allem mit unseren eigenen Produkten. Dabei sind schon viele schöne Rezepte entstanden, so auch vor über zwei Jahren die Idee einer Kombination aus unserem 5-jährigen Single Malt Whisky „Stonewood Drà“ und unserem Espressolikör „Schraml Espresso Arabica“.

Wie kam es zu diesem Namen?

Die Namensgebung war in dem Fall eigentlich schon Teil der Produktentwicklung und stand damit von Anfang an im Raum. Fanden wir alle ziemlich cool. Wir haben damit ja die erste bayerische Interpretation des großen irischen Kultgetränks geschaffen, und das drücken wir mit dem Namen „Bairish Coffee“, wie wir glauben, sehr treffend aus.

Was ist das Besondere am „Bairish  Coffee“?

Er war zunächst ja nur als Cocktail-Mischung konzipiert. Wir haben die Rezeptur dann als Drink auf diversen Fachmessen und Events vorgestellt, auch um das Potential besser abtesten zu können. Der Drink kam so super an, dass wir uns entschlossen haben, die Original-Rezeptur als fertiges Produkt in unser Whisky-Portfolio zu integrieren und als Whisky Liqueur unter dem Namen „Stonewood Bairish Coffee“ auf den Markt zu bringen. Ein Ready-to-Drink-Cocktail sozusagen.

Wie ist das Produkt vom Markt aufgenommen worden?

Bombig. Der Release im Sommer 2020 war nachmittags online gegangen. Am nächsten Morgen standen schon die ersten Leute zur Öffnung unseres Direktverkaufs vor der Tür und wollten ihn haben. Auf allen Kanälen haben wir Anfragen bekommen. Das war die schnellste Wirkung bei einem Produkt-Launch, die ich in unserem Haus je erlebt habe.

Wie sollte man den „Stonewood Bairish Coffee“ am besten genießen?

Pur geht immer. Aber er lässt sich zum Beispiel sehr gut auch klassisch mit Sahnehäubchen servieren. Vielleicht noch ein bisschen Tonkabohne drauf, fertig. Inzwischen haben wir auch schon einige Cocktail-Rezepte entwickelt, die vor allem für ambitionierte Barkeeper von Interesse sein dürften.

Gibt es Pläne für die Zukunft?

Zunächst einmal werden wir unsere Kapazitäten anpassen müssen, um die Nachfrage zuverlässig abdecken zu können. Da wir für den Espresso Arabica die Bohnen selbst mahlen und – wie auch das ein oder andere Gewürz – selbst mazerieren, geht dem Mischen mit Whisky eine aufwändige, weil handwerklich-natürliche Likörproduktion voraus. Das hat uns zu Beginn fast ein wenig ins Schwimmen gebracht angesichts des schnellen Anlaufens. Mit der hoffentlich ablaufenden Coronakrise und der dann wieder geöffneten Gastronomie wollen wir dann natürlich noch mehr Leute mit unserem „Bairish Coffee“ bekannt machen.

(Schraml/MK)

 

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