Bartender-Wettbewerb

Die Gewinner des 6. Black Forest Bar Cups

Elf Bartender, drei Nationen und eine Herausforderung: Wie bringt man den Geschmack des Schwarzwalds mit nur fünf Zutaten ins Glas? Der Bartender von „The Door“ aus Karlsruhe überzeugte mit seiner Kreation. 

Montag, 07.11.2022, 15:59 Uhr, Autor: Thiemo Welf-Hagen Wacker
Siegerbild des 6. Black Forest Bar Cup in Offenburg.

Der Gastgeber, die Juroren, die Gewinner: Willi Schoellmann, Falco Torini, Jonas Stein, Gabriel Daun, Paul Sieferle, Nils Wrage (obere Reihe, v. l.), Paul Minea, Robin Lühert, Daniel Gammer (untere Reihe, v. l.) (Foto: © Leo Suhm)

Für die Präsentation und Zubereitung des Drinks hatten alle Teilnehmer gerade einmal zehn Minuten Zeit. Die elf Bartender, die beim diesjährigen Black Forest Bar Cup gegeneinander antraten, kamen aus Deutschland, der Schweiz und Großbritannien. Sie näherten sich der Herausforderung auf unterschiedliche Art und Weise.

Verarbeitet wurden beispielsweise Saft aus Hagebutten, natürlich selbst gesammelt in der Region, Schwarzwälder Milch und heimische Spirituosen wie Zibärtle oder ein Obstbrand aus der Williams-Christ-Birne. Und auch jede Menge Kreativität und Erinnerungen flossen in die Kreationen mit ein.

Am Ende überzeugte Daniel Grammer die Jury mit seiner Kreation „Zwetschge orientiert an Übersee“. Der zweite Platz ging nach London an Paul Minea aus dem „The Waldorf Hilton“, Platz drei sicherte sich Robin Lühert aus dem „Esprit“ in Göttingen.

„Zwetschge orientiert an Übersee“

Karibik, Weihnachten und die Süßigkeitenschublade zuhause: Mit seiner Neuinterpretation des karibischen Klassikers Corn’n‘ Oil setzte sich Daniel Grammer gegen die Konkurrenz durch.

Inspiriert durch die Süßigkeitenschublade („Schleckschublade“) und dem davor stehenden Obstkorb in seinem schwäbischen Elternhaus, mixte er Zwetschgenbrand mit Schokoladen-Bitters und einem Schwarzwald-Rum samt Zwetschgen-Zimt-Orangen-Infusion.

Ein für Barbados typischer, selbstgemachter Falernum-Likör brachte fruchtige sowie weihnachtliche Noten ins Glas. Garniert wurde der Drink mit einem gedörrten Fruchtleder, das Grammer aus den anfallenden Obstresten gewann – ganz im Sinne von Resteverwertung und Nachhaltigkeit.

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