Kulturgut

Wahl nach drei Jahren: neue Württemberger Weinkönigin steht fest

Fünf junge Frauen machten sich bei der Wahl in Pfedelbach Hoffnungen auf den Titel. Doch nur eine konnte die Jury von sich überzeugen.

Freitag, 18.11.2022, 11:09 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Carolin Häußer mit ihren Weinprinzessinnen Lisa-Marie Blatt und Birthe Meseke

Carolin Häußer (Mitte) ist die neue Württemberger Weinkönigin. Neben ihr stehen ihre Weinprinzessinnen Lisa-Marie Blatt (links) und Birthe Meseke (rechts). (Foto: © picture alliance/dpa | Christoph Schmidt)

Drei rekordverdächtige Jahre lang war Tamara Elbl wegen der Corona-Pause Württembergische Weinkönigin. Nun hat sie eine Nachfolgerin: Die 27-jährige Carolin Häußer aus Winnenden setzte sich bei der Wahl am Donnerstagabend in Pfedelbach (Hohenlohekreis) gegen vier weitere Bewerberinnen durch.

Sie wird den württembergischen Wein zwölf Monate lang repräsentieren. Ihr zur Seite stehen die Weinprinzessinnen Birthe Meseke (24) aus Stuttgart und Lisa-Marie Blatt (25) aus Brackenheim.

Neben Carolin Häußer hatten sich Arina Braun aus Knittlingen, Lisa-Marie Blatt aus Brackenheim, Nicole Hiltebrandt aus Schwaigern und die Stuttgarterin Birthe Meseke für den Titel beworben. Bei der Wahl war wie stets neben dem Wissen um Wein und Weinbau auch das Auftreten der Kandidatinnen entscheidend.

Ein Leben für den Wein

Die neue Weinkönigin aus Winnenden ist quasi vom Fach: Seit dem abgeschlossenen Studium des Internationalen Weinmanagements an der Hochschule Heilbronn arbeitet sie als Marketing-Managerin im Familienweingut.

Als Weinkönigin möchte sie die Kultur des Weinbaugebiets nahbar und zugänglich machen, teilte der Verband mit.

Ratschläge der Vorgängerin

Ihre Vorgängerin, Rekord-Monarchin Tamara Elbl, gibt ihr bereits den einen oder anderen Tipp mit für das Jahr mit der Krone: „Sie soll ihre Augen, ihre Ohren offen halten und diese Momente einsaugen“, sagte die 24-Jährige vor der Wahl. „Dabei muss sie sich gar nicht so sehr auf irgendwelche Großereignisse fokussieren, sondern wirklich auch jeden Termin, sei er auch noch so klein, mitnehmen und genießen.“

Die neue Weinkönigin solle außerdem das große Anbaugebiet mit all seinen Facetten kennenlernen und mit den Erzeugern ins Gespräch kommen. „Das ist sehr bereichernd“, sagte Elbl der dpa.

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