Ungenügend Kenntnisse

Start der Pilzsaison: Schon über 200 Giftnotrufe

Person hält Pilze in Händen
Der Start der Pilzsaison hat zu zahlreichen Anrufen beim Giftnotruf in Bayern geführt. (Foto: © Jane Lane/fotolia)
Kaum sprießen die ersten Pilze aus dem Boden, machen sich die ersten Hobbysammler auf den Weg in den Wald. Leider verfügen immer mehr Menschen nur über unzureichende Pilzkenntnisse und verwechseln immer häufiger genießbare und giftige Exemplare miteinander.
Montag, 21.08.2017, 13:14 Uhr, Autor: Markus Jergler

Das wechselhafte Wetter lässt derzeit überall Pilze aus dem Boden schießen. Beim Giftnotruf in Bayern sind in diesem Jahr bereits 200 Anrufe wegen möglicher Pilzvergiftungen eingegangen. 2016 waren es insgesamt 530, wie Florian Eyer vom Münchner Klinikum rechts der Isar sagte. Der Höhepunkt der Pilzsaison stehe noch bevor. Lediglich bei fünf bis zehn Prozent der Anrufer, die über Beschwerden nach Pilzkonsum klagten, gebe es schwere Gesundheitsprobleme.

Wieder etwas naturverbundener zu sein, liege im Trend, sagte Eyer. So komme es vor, dass nach wie vor viele unkundige Sammler in die Wälder gingen und dann toxinhaltige Pilze erwischten. „Gerade jüngere Leute wollen Pilze anhand von Apps identifizieren.“ Aber: „Man soll nur essen, was sicher und zweifelsfrei gekannt wird.“ Grund für Vergiftungserscheinungen muss nicht nur der Verzehr giftiger Pilze sein. Vielmehr können auch falsch gelagerte oder falsch zubereitete Pilze Probleme bereiten. Typische Symptome seien Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, sagte Eyer. (lby/MJ)

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