Innovation

Garmisch-Partenkirchen startet digitalen Self-Check-in

Person scannt Reisepass mit dem Smartphone für den digitalen Self-Check-in in einer Unterkunft.
Gäste können beim digitalen Self-Check-in ihre Daten per Smartphone und Ausweisscan selbstständig erfassen. (Foto: © GaPa Tourismus GmbH)
Garmisch-Partenkirchen erweitert seinen Gästeservice um eine neue Lösung, die Ankunftsprozesse vereinfachen und Gastgeber organisatorisch unterstützen soll.
Donnerstag, 05.02.2026, 15:18 Uhr, Autor: Sarah Hoffmann

Garmisch-Partenkirchen baut seinen digitalen Gästeservice weiter aus. Als erste Destination Management Organisation in Deutschland stellt die GaPa Tourismus GmbH ihren Gastgebern einen digitalen Self-Check-in zur Verfügung. Ziel ist es, den Anreiseprozess für Gäste zu vereinfachen und gleichzeitig die Gastgeberverwaltung spürbar zu entlasten.

Das neue Modul ist im Webclient integriert und kann kostenlos freigeschaltet werden. Gäste erfassen ihre Daten dabei selbstständig per Ausweisscan. Die Angaben werden vollständig und datenschutzkonform in den digitalen Pre-Check-in übernommen.

Selbstständige Datenerfassung vor Ort oder vor Anreise

Der digitale Self-Check-in ermöglicht es Gästen, ihre personenbezogenen Daten entweder bereits vor der Ankunft oder direkt in der Unterkunft zu erfassen. Dies kann beispielsweise über einen ausgelegten QR-Code erfolgen. Besonders bei internationalen Gästen sorgt die standardisierte Erfassung für eine höhere Datenqualität in der touristischen Statistik.

„Mit dem digitalen Self-Check-in entlasten wir unsere Vermieter im Alltag und bieten Gästen eine einfache Möglichkeit, ihre Daten direkt bei Ankunft zu hinterlegen“, erklärt Tine Kühr, Leitung Gastgeber-Service bei der GaPa Tourismus GmbH. „Gleichzeitig verbessern wir die Datenqualität und schaffen eine verlässliche Basis für unsere Statistik.“

Digitale Services mit persönlicher Note

Mit der Einführung des Self-Check-ins geht Garmisch-Partenkirchen einen weiteren Schritt in Richtung digitaler Serviceorientierung. Dabei soll die persönliche Betreuung der Gäste weiterhin erhalten bleiben. 

(Tourismusexperten/SAHO)

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