„Kemal Rettet“: Üres unterstützt Café Spruchreif
Kemal Üres will mit seiner Initiative „Kemal Rettet“ bundesweit Gastronomen in schwierigen Situationen unterstützen. Mit seinem YouTube-Format will er Arbeitsplätze in der Gastronomie retten.
Hohe Preise, Personalknappheit, überbordende Bürokratie und die aktuell unsichere wirtschaftliche Lage machen den Gastronomen zu schaffen. Für Kemal Üres ist klar: „Das Rückgrat Deutschlands ist der Mittelstand. Allein die Hospitality-Branche erwirtschaftet hierzulande 452 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt über sechs Millionen Menschen. Damit sind wir der zweitgrößte private Arbeitgeber. Und trotzdem werden wir oft nicht ernst genommen, weil wir aus vielen einzelnen, vermeintlich kleinen Betrieben bestehen. Damit ist jetzt Schluss. Mit ‚Kemal Rettet‘ geben wir dem Mittelstand ein Gesicht. Wir stehen an der Seite der Unternehmer. Wir helfen. Wir sind präsent. Und mit echten Problemen und Leidensgeschichten werden wir vielen die Augen öffnen.“
Gastronomen in Not können sich jederzeit an den „Gastroflüsterer“ wenden. Vor Ort analysiert Kemal Üres den Betrieb, gibt konkrete Tipps und verrät Strategien für
- mehr Umsatz,
- bessere Sichtbarkeit,
- erfolgreiche Vernetzung,
- effiziente Kommunikation und Strukturen sowie
- Konzepte zur Gewinnung neuer Gäste und zur Bindung von Stammkundschaft.
Mit im Gepäck sein Kamerateam, denn „Kemal Rettet“ ist auf seinem YouTube-Kanal zu sehen.
Einsatz im Café „Spruchreif“
Kemal Üres’ nächster Einsatz führt ihn nach Braunschweig. Hier kämpft Inhaberin Rebecca Eckardt in ihrem Café „Spruchreif“ ums Überleben. Das Café ist beliebt bei den Braunschweigern und bietet neben Frühstück und einem kleinen Mittagstisch als Spezialität selbst gebackene Kuchen und Quiche.
Obwohl Rebecca Eckardt 70 Stunden die Woche arbeitet, bleibt ihr am Ende ein Stundenlohn von gerade einmal 4 € netto – eine Form der Selbstausbeutung, die viele Betriebe in Deutschland betrifft.
Analyse vor Ort
Kemal Üres’ erste Analyse ergibt: Während die Gäste und das Team glücklich sind, verhindern betriebliche Mängel den wirtschaftlichen Erfolg. Ineffiziente Abläufe in der zu kleinen Küche sorgen für zu lange Wartezeiten, die Personalkosten sind im Verhältnis zu hoch und das Potenzial des Nachmittagsgeschäfts sowie der Kuchentheke werden nicht voll ausgeschöpft.
Dem „Gastroflüsterer“ geht es bei dieser Mission jedoch um mehr als nur Zahlen. Er möchte, dass Menschen wie Rebecca, die ihr Herzblut für den eigenen Betrieb geben, auch etwas zurückbekommen, das sich lohnt und um davon angemessen leben zu können.
(Picture Puzzle Medien/ SAHO)