Arbeitslügen: Was Gastronomen sagen, aber wirklich meinen
In so ziemlich jedem Beruf wird täglich gelogen: unter Kollegen, zwischen Angestelltem und Chef oder zwischen Kunde und Dienstleister. In der Gastronomie kommen gleich alle drei dieser zwischenmenschlichen Beziehungen zusammen, hier wird also besonders viel geflunkert. Wir haben die 10 häufigsten Gastrolügen einmal übersetzt:
Nummer 1:
Ein Gast ruft an, um einen Tisch zu reservieren. Der Kellner: „Es tut mir Leid, wir haben gerade technische Probleme, könnten Sie bitte später noch einmal anrufen?“
Übersetzung: „Irgendwie habe ich gerade den Reservierungsplan gelöscht und keine Ahnung, wie ich das rückgängig machen kann.“
Nummer 2:
Der Kellner kommt an den Tisch, um die Gäste zu begrüßen: „Guten Tag, ich bin Herr Mustermann und heute Ihr Kellner. Das ist ja ein schöner Hund, ich selbst liebe ja Tiere.“ Übersetzung: „Wehe der Hund bellt oder fängt an im Gastraum rumzutoben.“
Nummer 3:
Der Kellner fragt in der Küche nach, wo denn das Essen für Tisch 12 bleibt und erhält die Antwort, dass es keine Bestellung für Tisch 12 gab. Daraufhin behauptet der Kellner: „Ich hab den Zettel mit der Bestellung zu den anderen gehängt, so wie ich es immer mache.“
Übersetzung: „Mist, Mist, Mist, wo hab ich den Zettel hin, die warten schon seit 40 Minuten.“
Nummer 4:
„Ich hoffe es hat geschmeckt! Darf ich Ihnen noch unsere Dessertkarte oder vielleicht einen Espresso bringen?“
Übersetzung: „Jetzt geht endlich nach Hause, ich will endlich Feierabend machen, schließlich hab ich morgen Frühschicht.“
Nummer 5:
Wenn der Gast das Essen zurückgehen lässt, weil er es (angeblich) ohne eine spezielle Zutat bestellt hat: „Kein Problem, ich lass Ihnen sofort ein neues Gericht bringen.“
Übersetzung: „Warum bestellen Sie Ihr Essen nicht gleich so, wie Sie es haben wollen, anstatt sich hinterher zu beschweren?“
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