Dekadenz

Hotel schmückt Christbaum mit totem Pelz

Felle über Zaun
© roibu / fotolia
Anstatt mit Christbaumkugeln, schmückt das Madarin Oriental Hotel seinen Weihnachtsbaum mit Hase, Fuchs und Nerz. Über 200 Fellteile findet man auf dem „Festbaum“, welcher Dank der getöteten Tiere rund 150.000 Euro wert ist.
Sonntag, 27.11.2016, 12:10 Uhr, Autor: Markus Jergler

„Feierlicher Cocktailempfang zur Weihnachtsbaumenthüllung“ – so die offizielle Einladung. Wie die Abendzeitung München berichtet, folgten viele prominente Gäste wie Judith Epstein, Verena Kerth oder Alexandra Polzin dieser Einladung in das Luxus-Hotel Madarin Oriental in der Neuturmstraße. Es herrschte prickelnde Stimmung – bis der raumhohe Tannenbaum enthüllt wird. Die High Society ist ja dafür bekannt, des Öfteren auf dekadente Besonderheiten zurückzugreifen. Diesmal also werden Felle von Hasen, Füchsen und Nerzen als Schmuck verwendet.

Ein einziges Fellteil hat einen Wert von 490 bis 1.200 Euro. Wolfgang Greiner, General Manager des Hotels, ist von dem Baum, der vom italienischen Mode-Label Fendi designt wurde, begeistert. Regisseur Otto Retzer hat jedoch Sorge, ob an Weihnachten noch all die wertvollen Puschel am Baum hängen. Dass nicht alle Menschen tote Tiere als Christbaumschmuck gut finden, hat im Vorfeld scheinbar niemanden interessiert. Schade! (Abendzeitung München / MJ)

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