Hommage

Kinofilm über das beste Restaurant der Welt startet

Sternekoch René Redzepi
Sternekoch René Redzepi verschenkt für das neue „Noma“ in Kopenhagen Partnerschaften an altgediente Mitarbeiter. (© Vice / YouTube)
René Redzepi und sein „Noma“ sind die weltweiten Stars der Haute Cuisine. Ein neuer Kinofilm begibt sich auf die Reise durch das einzigartige kulinarische Universum des „besten Restaurants der Welt“.
Mittwoch, 08.02.2017, 13:35 Uhr, Autor: Felix Lauther

Das „beste Restaurant der Welt“ kommt auf die Kinoleinwand. Ab 9. Februar freuen sich Gourmets, Foodblogger, Journalisten und Film-Doku-Fans auf die Deutschland-Premiere des mit Spannung erwarteten Films über Sternekoch René Redzepi und sein Noma in Kopenhagen. In den letzten sechs Jahren wurde Redzepis Restaurant viermal zum Besten seinesgleichen gewählt. Der Film ist eine Homage an einen der besten Köche der Welt und sein außergewöhnliches Imperium.

„Zeit und Ort“ à la René Redzepi‘
Sein Konzept von „Zeit und Ort“ ist ein Welterfolg. Der gebürtige Mazedonier wanderte mit seiner Familie bereits in frühen Jahren nach Dänemark aus. Als Sternekoch machte er sich mit dem Noma unsterblich. Gemäß seinem Koch-Konzept verwendet er nur Zutaten, die auch in der entsprechenden Saison natürlich gedeihen. Als Herkunftsort der Produkte wählt er die Region um Kopenhagen und den nordischen Raum. Seine nordische Küche wird heute international gefeiert. Gourmets aus aller Welt müssen monatelang auf eine Tischreservierung im Noma warten. Die Delikatessen reichen von Seeigeln über fermentierte Stachelbeeren bis hin zu Moosen und Birkenwasser. „Nordisch by nature“ sozusagen.

Regisseur Pierre Deschamps hat sein Filmprojekt über drei Jahre lang angelegt und René Redzepi über die Schulter geschaut. Im Film kommen Redzepis Wegbegleiter zum Weltruhm nicht zu kurz. Gefeierte Spitzenkochs wie Ferrán Adria und Noma-Mitgründer Claus Meyer erhalten vom Filmemacher ebenso eine Stimme wie Teammitglieder des Nomas und dessen Lieferanten. Ein privater Blick hinter die Fassade von René Redzepi bereichert die Vielschichtigkeit und Dramatik des Dokumentarfilms. (FL)

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