Business-Englisch Redewendungen

Aufmerksamkeit durch kreative Kommunikation

Do you speak english?
Business-Englisch Redewendungen in der Gastronomie – und wie man sie am besten verwendet. (Foto: © nito/stock.adobe.com)
Von „To bring home the bacon“ über „bread and butter“ bis hin zu „worth your salt“: Die Sprachexperten von Babbel für Unternehmen stellen nützliche Redewendungen im Bereich Food vor und geben Beispiele, wie man sie am besten verwendet
Freitag, 04.02.2022, 07:30 Uhr, Autor: Martina Kalus

Kein Instagram-Feed ohne Food-Fotos, kein Gespräch unter Kollegen ohne das neueste Szenerestaurant der Stadt – die Liebe zu Food ist heutzutage in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Durch Trends wie Streetfood, Third Wave-Coffee oder moderne Spitzenküche floriert die weltweite Food-Szene. Gleichzeitig wird der Arbeitsmarkt immer globaler, das Publikum immer internationaler: Menschen reisen um die Welt, um die regionale Küche zu genießen und sind offen für Neues. Somit ist auch Englisch – als die international bedeutendste Weltsprache– von der Gastronomieszene nicht wegzudenken. Wer in einer weltweit vernetzten Arbeitswelt mitmischen möchte, schreibt Social Media-Beiträge auf Englisch, veröffentlicht einen zweiten englischsprachigen Newsletter, bietet zumindest eine zweisprachige Website an oder schreibt neue Stellen auf Englisch aus.

Englische Redewendungen im Bereich Food richtig eingesetzt

Wer Aufmerksamkeit erreichen will, muss kreativ kommunizieren. Das gilt für den lokalen Social Media-Account genauso wie für die globale Strategie eines großen Gastronomiebetriebes. Und gerade beim Essen hält die englische Sprache ganz besondere Schmankerln bereit:

The icing on the cake / the cream of the crop
Mit icing on the cake ist eigentlich der Zuckerguss auf einem Kuchen gemeint – und somit das Beste überhaupt. Damit kann der Ausdruck in einer Stellenausschreibung auf Vorteile für künftige Mitarbeitende hinweisen. Etwas, was das Unternehmen von Anderen abhebt. Auch the cream of the crop bezieht sich auf Spitzenreiter – Gastronomen können ihre Website oder Newsletter mit dieser englischen Formulierung garnieren. Im Deutschen haben wir dafür die Ausdrücke Sahnehäubchen oder das Tüpfelchen auf dem i.

Beispiel: The icing on the cake is the extensive opportunity for personal improvement through language learning. (“Das Tüpfelchen auf dem i ist die umfassende Möglichkeit, sich durch das Erlernen von Sprachen persönlich weiterzuentwickeln.“)

To bring home the bacon
Den Speck nach Hause bringen? Was sich in der direkten Übersetzung vielleicht etwas merkwürdig liest, bedeutet im übertragenen Sinne mit seiner Arbeit Geld zu verdienen. Dieser sogenannte „false friend” sollte daher mit besonderer Vorsicht verwendet werden.

Beispiel: Thanks to working in our company, you can bring home the bacon.

Bread and butter
Was gibt es Wichtigeres als Brot und Butter? Genau, kaum etwas. Und deshalb meint bread and butter nicht einfach nur Brot und Butter, sondern das Kerngeschäft, sei es der Job einer Person oder das spezifische Produkt eines Unternehmens.

Beispiel: Cuisine is our bread and butter.(“Die Kochkunst ist unser Alltagsgeschäft.“)

To sell like hotcakes
Im Deutschen gibt es eine ähnliche Redewendung: Wenn sich etwas wie warme Semmeln verkauft, dann ist es so beliebt, dass es schnell ausverkauft ist. Wenn also Services oder Produkte besonders gefragt sind, kann man diese hiermit auf Social Media ankündigen. Auf diese Weise wissen Kundschaft und Gäste, dass sie schnell sein müssen, um sich davon noch etwas zu sichern.

Beispiel: Our new product line is selling like hotcakes!(„Unsere neuen Produkte verkaufen sich wie warme Semmeln.“)

Food for thought
Wer sich besonders mit der Nachhaltigkeit von Lebensmitteln beschäftigt, wird schon oft über diesen englischen Ausdruck gestolpert sein. Er bedeutet so viel wie Denkanstoß, also etwas, das man berücksichtigen sollte.

Beispiel: Food for thought: how about trying our new vegetarian 3-course menu? („Ein kleiner Denkanstoß: Probieren Sie unser neues vegetarisches 3-Gänge-Menü!“)

To spice things up
Dem Deutschen gar nicht so unähnlich: Um etwas mehr Pepp zu verleihen, sagt man auf Englisch to spice things up. Das kann zum Beispiel ein tolles Angebot sein oder eine neue Entwicklung im Food-Bereich. Aber auch im privaten Gebrauch drückt man mit dieser Formulierung Abwechslung aus.

Beispiel: We added a new vegan product to our line to spice things up.(“Um unser Sortiment aufzupeppen, haben wir ein neues veganes Produkt aufgenommen.“)

The best thing since sliced bread
Eine weitere besonders schöne englische Food-Redewendung: Frisches, in Scheiben geschnittenes Brot löst bei den Meisten bereits Freude aus. Also beschreibt the best thing since sliced bread sinngemäß etwas ganz Besonderes. Beispielsweise für ein neues Produkt ist dies eine ideale Redewendung.

Beispiel: Our new alcohol-free and gluten-free drink is the best thing since sliced bread. (“Unser neuer alkohol- und glutenfreier Drink ist die beste Erfindung seit eh und je.“)

Worth your salt
Wenn etwas dein Salz wert ist, ist es vielmehr sein Geld wert. Übersetzt meint diese englische Formulierung, dass jemand etwas von seinem Job versteht. Diese Redewendung strahlt Kompetenz und Respekt aus. Im Arbeitsalltag kann sich das auf verschiedene Kolleg:innen beziehen.

Beispiel: Any employee worth his or her salt is able to inspire our customers. (“Jede:r Mitarbeiter:in, der/die etwas auf sich hält, kann unsere Kund:innen begeistern.“)

Make lemonade
Das vollständige Sprichwort lautet: When life gives you lemons, make lemonade. Dieser optimistische Spruch wird immer dann angewendet, wenn man aus einer schlechten Situation eine bessere machen sollte.

Beispiel: When life gives you lemons, make lemonade(“Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade.“)

(Babbel/MK)

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