Public-Viewing-Effekt

Bringt die Fußball-WM den Umsatzboost?

Zwei junge Frauen bejubeln das Deutschlandspiel
Gastronomen und Wirte in Deutschland hoffen auf einen Umsatz-Boost durch die Fußball-WM. (Foto:dpa)
Am 14. Juni ist es endlich soweit. Die 21. Fußball-Weltmeisterschaft startet in Russland. Weltweit warten Millionen von Fans auf den ersten Auftritt ihrer Mannschaft. Auch Restaurants, Bars und Cafés fiebern dem sportlichen Schwergewicht entgegen. Denn die Wirte hoffen auf zusätzliche Einnahmen durch Public Viewing.
Donnerstag, 07.06.2018, 13:33 Uhr, Autor: Markus Jergler

Selbst für Nicht-Fußballfans ist die Weltmeisterschaft sehr häufig ein Pflichttermin. Die Spiele der eigenen Mannschaft werden auch von Menschen verfolgt, die beispielsweise mit der Bundesliga überhaupt nichts anfangen können. Da alleine schauen aber langweilig ist, trifft man sich natürlich in der Gruppe, um gemeinschaftlich mitzufiebern.

Die Auswahl der Location ist natürlich sehr wichtig. Das kulinarische Angebot muss passen, der Service auf Zack und das Beamer-Bild gestochen scharf sein. Gastronomen mit einem Sky-Abo können sich beispielsweise über Deutschland-Spiele in Ultra-HD freuen. Denn Sky Deutschland hat sich die exklusiven Ultra-HD-Übertragungsrechte an 25 Begegnungen gesichert. Das bedeutet, dass Sky als einziger Fernsehsender in Deutschland an allen Turniertagen jeweils das Topspiel des Tages live in Ultra HD übertragen wird.

Doch ob die Fußball-Weltmeisterschaft tatsächlich den erhofften Umsatz-Schub bringt hängt nicht nur von der Qualität des Bildes, des Services, des kulinarischen Angebots sowie der Organisation des gesamten Public-Viewing-Events ab, sondern wird auch massgeblich vom Wetter beeinflusst. Gastronomen mit großer Außenfläche könnten durch Regen oder Kälte viele potenzielle Gäste verlieren. Natürlich trägt auch ein möglichst gutes Abschneiden der deutschen Mannschaft zu höheren Verkaufszahlen bei. „Vorausgesetzt, dass die deutsche Mannschaft weit kommt, wird auch das eine oder andere Bier mehr verkauft“, so der Präsident des Dehoga-Bundesverbands, Guido Zöllick. (dpa/MJ)

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