Gesundheit

Vanuatu first!: Inselstaat will kein importiertes Fastfood mehr

Insel mit zwei Palmen
Der Inselstaat Vanuatu will kein ausländisches Fastfood mehr importieren. (© eyetronic / fotolia)
Mitten im Südpazifik vor Australien liegt der Inselstaat Vanuatu. Geht es nach den Lokalpolitikern auf dem Eiland, soll es westliches Fastfood bald nicht mehr geben.
Donnerstag, 09.02.2017, 10:00 Uhr, Autor: Felix Lauther

Der Inselstaat Vanuatu im südpazifischen Ozean legt keinen großen Wert auf Fastfood und Fertiggerichte, die aus den westlichen Staaten stammen. Trotz fruchtbarer Böden und einem reichen Ressourcen-Bestand essen die Inselbewohner zu viel importierte Fertiggerichte. Die Folge: Das Gewicht der Bürger Vanuatus sprengt den gesunden Rahmen. Ein wenig Hoffnung kommt aus der Provinz Torba: „Wir sind Vanuatus isolierteste Provinz und konnten deshalb bisher relativ gesund leben – doch wir wollen es auch bleiben“, betont Lokalpolitiker Father Luc Dini gegenüber der britischen Zeitung „The Guardian“.

Dini ist nicht nur Politiker. Er sitzt auch im Aufsichtsrat des Tourismusrats. In dieser Funktion hat er auch alle touristischen Institutionen in Torba angewiesen, nur noch regionale Produkte aufzutischen. Torba soll als erste biologische Provinz in die Geschichte des Inselstaates eingehen und völlig autark von ausländischen Lebensmittel-Importen werden.

Unterstützung bekommt Luc Dini auch von der Zentralregierung aus der Hauptstadt Port Vila, wie blick.ch berichtet. Er ist sich sicher: „Wenn du wirklich im Paradies leben willst, solltest du mit dem klarkommen, was du hast, und mit der Natur leben!“ (blick.ch / FL)

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