Wettschulden nicht eingelöst

Skandalkoch Attila Hildmann schockiert erneut

Attila Hildmann
Mit Messer und Kälbchen versucht sich Attila Hildmann aus der Affäre ziehen. (©Jens Kalaene/dpa-zentralbild)
Nach verlorener Pressewette will der „Veganer-Gott“ sein Versprechen nicht einlösen. Außer die Journalisten schlachten vor laufender Kamera ein Kälbchen ab…
Donnerstag, 26.10.2017, 12:06 Uhr, Autor: Thomas Hack

Erst eine verheerende Kritik über sein Restaurant, dann eine geschmacklose Presseeinladung mit Pumpgun in der Hand, jetzt offenbar noch eine Strafanzeige vom Landeskriminalamt. Es war in den letzten Tagen nicht gerade leise um den militanten „Veganer-Gott“ Attila Hildmann, dem es momentan wunderbar gelingt, kein noch so tiefes Pflanzenfettnäppchen auszulassen. Doch nun schockiert der selbsternannte Kreuzritter gegen die kulinarische Fleischeslust erneut mit einer Waffe in der Hand…

„Wer bringt das Tier um?“
Als Hildmann von Reportern des „Tagesspiegels“ vor einigen Tagen eine vernichtende Kritik über seinen Berliner Imbiss einstecken musste („labberige Hamburger“, „Gummi-Tofu“, „Fritteusengestank“), hatte der Fernsehkoch mit drastischen Methoden zurückgeschlagen: Er lud die Presse zu einem Testessen ein und versprach: „Findet die Mehrheit der Journalisten meine Burger schlechter als Fleischburger, esse ich live vor der Kamera ein Steak.“ Die Journalisten kamen – und fanden die Burger schlechter! Doch Hildmann dachte nicht daran, den Wetteinsatz einzulösen, sondern griff zum Messer. Er führte die Pressevertreter zu einem lebendigen Kälbchen und meinte provozierend: „Wer bringt das Tier um?“ Keiner der Redakteure hat sich schließlich dazu bereiterklärt. (lbn/TH)

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