Fachmesse

Intergastra 2026: Starker Messeauftakt in Stuttgart

Intergastra 2026
Die Intergastra ist auch in diesem Jahr wieder sehr gut besucht. (Foto: © HOGAPAGE/Sarah Kleinen)
Positive Stimmung von Beginn an: Schon an den ersten Tagen präsentiert sich die Intergastra auch in diesem Jahr als erfolgreicher Branchentreff. Hohe Besucherfrequenzen, intensive Gespräche und realistische Erwartungen prägen den Messeauftakt – wie Aussteller im Gespräch mit HOGAPAGE berichten.
Montag, 09.02.2026, 16:13 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

Seit dem 7. Februar 2026 läuft die Intergastra auf dem Stuttgarter Messegelände. Als internationale Leitmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung und Catering bringt sie noch bis zum 11. Februar Aussteller und Fachbesucher aus dem In- und Ausland zusammen. Auch HOGAPAGE war schon vor Ort und hat sich einmal umgehört: Wie läuft die Messe für die Aussteller?

Schon früh zeigt sich: Viele Unternehmen bewerten den Auftakt der diesjährigen Intergastra positiv – auch wenn die Erwartungen an Messen heute differenzierter sind als noch vor einigen Jahren. Sichtbarkeit, Austausch und die Anbahnung von Kontakten stehen im Vordergrund, weniger der direkte Vertragsabschluss.

Pentacode: „Eine von drei Leitmessen“ für das Kernpublikum

Für den HR-Softwareanbieter Pentacode ist die Intergastra ein strategisch wichtiger Termin. Das Unternehmen sieht die Messe als festen Bestandteil im Kreis der wichtigsten Branchentermine.

Lorenz Strasser
Lorenz Strasser, Geschäftsführer von Pentacode (Foto: © HOGAPAGE/Sarah Kleinen)

„Die Intergastra ist eine von drei Leitmessen – und davon die zweitgrößte. Sie adressiert genau unser Zielpublikum“, erklärt Lorenz Strasser, Geschäftsführer von Pentacode. "Wir bedienen zwar eine Vielzahl von Branchen, aber wir kommen ursprünglich aus der Hotellerie und Gastronomie – und wo trifft man die Leute, wenn nicht hier."

Entsprechend fallen auch die Erwartungen an den Messeerfolg aus. „Hier werden ja keine Abschlüsse getätigt, sondern wir gewinnen Kunden im Nachgang“, so Strasser. Der Messeauftritt sei eine Kombination aus Sales und Marketing – Präsenz zeigen, sichtbar sein und persönliche Gespräche führen. Gerade für digitale Produkte habe der persönliche Kontakt nach wie vor einen hohen Stellenwert. „Der wirtschaftliche Aufwand für so eine Messe ist zwar erheblich, aber er hat sich jedes Mal gelohnt – und vor allen Dingen: Es macht Spaß!“

Schon nach wenigen Stunden konnte Pentacode nach eigener Aussage bereits am ersten Messetag erste Erfolge verbuchen. „Nach ca. zwei Stunden waren zwar noch nicht viele Besucher an unserem Stand, aber wir haben trotzdem bereits vier neue Kunden gewonnen – das ist wirklich außergewöhnlich“, berichtet Strasser.

Die Gesprächsatmosphäre beschreibt der Geschäftsführer dabei als besonders angenehm: „Die Intergastra ist eine sympathische Messe, was vor allem an dem Publikum liegt“, sagt Strasser. "Gastronomen und Hoteliers sind sehr freundliche Menschen, mit denen Gespräche leichtfallen."

Salomon FoodWorld: „Riesen Andrang“ und hohe Gesprächsqualität

Sehr zufrieden zeigt sich auch Salomon FoodWorld. Der Foodservice-Spezialist nutzt die Intergastra vor allem, um seine neuen Produktinnovationen vorzustellen – und wurde vom großen Besucherinteresse überwältigt. „Wir waren mehr als überrascht. Um 10:00 Uhr gingen die Türen auf, und um 10:10 Uhr war der Andrang an unserem Stand schon richtig groß – ein riesiger Ansturm mit super viel Interesse“, sagt Maik Pötschke, Head of Marketing von Salomon FoodWorld, begeistert.

Maik Pötschke
Maik Pötschke, Head of Marketing bei Salomon FoodWorld (Foto: © HOGAPAGE/Sarah Kleinen)

Aus seiner Sicht gewinnt die Intergastra zunehmend an Bedeutung – insbesondere für den Süden Deutschlands und den angrenzenden Alpenraum. „Die Intergastra wird aus meiner persönlichen Sicht immer wichtiger als Messe im Süden“, so Pötschke. Viele Gespräche zeigten, dass sich Gastronomen aus Süddeutschland oder Österreich bewusst für Stuttgart entscheiden. Auch deshalb hat Salomon seinen Stand im Vergleich zur letzten Intergastra in diesem Jahr sogar erweitert. 

Besonders positiv sei die Resonanz auf die neuen Produkte ausgefallen – allen voran auf den neuen Crunchy Kimchi Burger. „Gerade bei jüngeren Kunden kommt das Thema Kimchi sehr gut an“, sagt Pötschke. Der Korean-Trend sei hier bereits voll angekommen, weshalb der Kimchi Burger auf eine sehr gute Resonanz stoße. Auch der Smart Burger stoße auf Begeisterung. „Gerade der Smart Burger überrascht viele – der Wow-Effekt ist groß“, so Pötschke. 

Auf die noch kommenden Messetage blickt der Head of Marrketing daher optimistisch: „Es ist davon auszugehen, dass es auf diesem hohen Niveau weitergeht“, sagt Pötschke überzeugt.

Metro: „Unser Stand ist rammelvoll“

Für Metro ist die Intergastra seit Jahren ein fester Bestandteil des Messekalenders. Das Großhandelsunternehmen ist nicht nur Aussteller, sondern auch enger und fester Partner der Messegesellschaft. Der eigene Messeauftritt dient vor allem dem Austausch mit Kunden, Partnern und Lieferanten.

Jeanette Hütten
Jeanette Hütten, Vice President Global Communication & Branding von Metro (Foto: © HOGAPAGE/Sarah Kleinen)

„Wir können hier wahnsinnig viele unserer Kunden aus der Gastronomie treffen, und auch viele unserer Partner und Lieferanten sind hier“, erklärt Jeanette Hütten, Vice President Global Communication & Branding von Metro. „Insofern ist die Intergastra eine gute Möglichkeit für uns, zu zeigen, was wir können, aber auch unser Netzwerk mit unseren Kunden und allen Partnern aus der Gastronomie zu pflegen und zu erweitern.“

Bereits am ersten Tag zeigt sich der Metro-Stand stark frequentiert: „Unser Stand ist rammelvoll. Wir haben schon wahnsinnig viele Gerichte rausgegeben“, sagt Hütten.

Ein zentraler Anziehungspunkt sei das Live-Programm von Metro. Kochshows und die Chefs-in-Town-Bühne versammeln bekannte Namen, die für Aufmerksamkeit sorgen – darunter Heiko Antoniewicz, Tim Raue, Tarik Rose und Alina Meissner-Bebrout. „Wir haben ein ganz großes Line-up an Sterneköchen und Starköchen, die wir hier begrüßen dürfen“, betont Hütten.

Auch auf die noch kommenden Tage blickt sie optimistisch: „Ich rechne tatsächlich damit, dass es noch mehr Besucher werden“, meint Hütten. Die gute Besucherfrequenz bereits nach dem ersten Tag wertet sie als klares Zeichen für die Relevanz der Messe.

Fazit: Präsenz, Austausch und realistische Erwartungen

Die Stimmen der Aussteller zeigen: Die Intergastra ist ein wichtiger Termin im Kalender von Gastronomen und Hoteliers. Wie gewohnt zieht sie als Messe im Süden auch in diesem Jahr wieder einen Großteil der Branche an. Die Intergastra dient somit insbesondere als Treffpunkt für die Gastronomie und Hotellerie im süddeutschen Raum. 

Hohe Besucherfrequenzen an den Ständen, intensive Gespräche und ein starkes Interesse an Lösungen für den Betriebsalltag prägen den bisherigen Messeverlauf. Für die Aussteller ist und bleibt die Intergastra damit eine der wichtigsten Plattformen für Austausch, Sichtbarkeit und langfristige Kontakte. 

Mit den verbleibenden Messetagen bis zum 11. Februar rechnen viele Aussteller weiterhin mit einer hohen Besucherfrequenz, was erneut die hohe Bedeutung der Intergastra unterstreicht. 

(SAKL)

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