S.Pellegrino Young Chef Academy 2026/27: 10 Kochtalente im Vorentscheid
Wer schafft den Sprung ins internationale Finale? Für den deutsch-österreichischen Vorentscheid der S.Pellegrino Young Chef Academy stehen die Teilnehmer fest. Am 27. Oktober treten zehn junge Köche aus Deutschland und Österreich in Frankfurt gegeneinander an.
Im Mittelpunkt stehen ihre Signature Dishes, mit denen sie ihr handwerkliches Können, aber auch ihre Herkunft, Haltung und kulinarische Vision zeigen sollen. Über den Einzug ins internationale Finale entscheidet eine fünfköpfige Jury, die insgesamt zehn Michelin-Sterne vereint.
Zehn Handschriften, zehn Geschichten
Aus zahlreichen Bewerbungen wurden zehn junge Köche aus Deutschland und Österreich für den Vorentscheid der Region Central Europe ausgewählt. Die Bewerbungen wurden von Experten der Alma bewertet. Ausschlaggebend waren drei Kriterien: technisches Können, Kreativität und die persönliche Überzeugung, dass Essen einen positiven gesellschaftlichen Wandel anstoßen kann.
Für die Auserwählten geht es am 27. Oktober 2026 um den Einzug ins internationale Finale der S.Pellegrino Young Chef Academy. Diese zehn Talente treten im Vorentscheid an:
Nicolas Dekimpe
Nicolas Dekimpe tritt mit „Nomadic Chef, The Taste of Becoming“ an. Die Langustine bildet dabei den roten Faden zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. „Ich glaube, dass die Zukunft der Küche eher in Klarheit als in Komplexität liegt“, findet Dekimpe.
Nouri Abou Alchaar
Nouri Abou Alchaar verbindet in „Lamb Journey“ seine persönliche Geschichte mit syrischen Aromen, japanischen Einflüssen und modernen Techniken. Das Gericht führt von den Erfahrungen des Krieges hin zu Hoffnung und Erneuerung.
Julia Weindl
Julia Weindl setzt bei „Das Heukalb“ bewusst auf Kalbskopf und verbindet Heimatverbundenheit mit einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. „Für mich besteht die Zukunft der Küche darin, den Lebensmitteln mit Respekt entgegenzutreten und alles zu verwenden“, erklärt die Augsburgerin.
Kateryna Boniakevych
Kateryna Boniakevych verbindet mit ihrem Signature Dish ukrainische Traditionen mit dem wilden, erdigen Charakter deutscher Wälder. Das Gericht soll damit von ihren Wurzeln, ihrem Leben in Deutschland und ihrer kulinarischen Zukunft erzählen.
Do Van Dong
Do Van Dong schlägt mit „Pigeon, Plum & Vietnamese Memory“ eine Brücke zwischen vietnamesischer Küche und europäischer Spitzengastronomie. Dabei treffen klassische Techniken auf charakteristische vietnamesische Gewürze.
Catharina Feuchtmayr
Catharina Feuchtmayr interpretiert mit „Last Generation?“ traditionelle Wirtshausküche neu. Ihr Gericht steht für Handwerk, Heimat, Nachhaltigkeit und die Frage, wie kulinarische Traditionen weiterleben können.
Bernhard Hirschbeck
Bernhard Hirschbeck kombiniert in „Venison, Apricot, Shiitake, Jerusalem Artichoke“ saisonale Produkte aus Österreich mit französischen Techniken und asiatischen Akzenten. Im Mittelpunkt steht Wild als regionales und nachhaltiges Lebensmittel.
David Zavala
David Zavala zeigt mit „Achiote in Motion“, wie sich mexikanische Küche weiterentwickeln kann, ohne ihre Seele zu verlieren. Dafür setzt er auf Mais, Achiote und aufeinander abgestimmte Saucen.
Theodosios Melidis
Theodosios Melidis bringt mit „Choriatiki 8.0 meets Greek-Swabian Surf and Turf“ griechische Aromen mit schwäbischer Präzision auf einen Teller. Das Gericht übersetzt Identität, Tradition und Erinnerung in eine zeitgemäße Form.
Joel Adolfo Poot Rosado
Joel Adolfo Poot Rosado bringt mit „Dos Mundos, un Campo“ seine kulinarischen Prägungen aus Deutschland und Mexiko zusammen. Zum Einsatz kommen unter anderem weißer Spargel, Hoja Santa, Kürbiskerne, Mais und Senf.
Zehn Michelin-Sterne am Jurorentisch
Über den Einzug ins internationale Finale entscheiden Christian Bau vom Victor’s Fine Dining, Andreas Krolik vom Lafleur, Julia A. Leitner vom Coda, Martin Stopp vom Atama und Nathalie Leblond von Les Deux.
Die fünf Spitzenköche bringen unterschiedliche kulinarische Perspektiven mit – von französisch-japanischer Küche über klassisches Fine Dining bis zur modernen Patisserie. Bewertet werden technisches Können, Kreativität und die persönliche Haltung hinter dem jeweiligen Signature Dish.
(S.Pellegrino & Acqua Panna/SAKL)