Kundgebungen

Dehoga ruft zu Mahnwachen auf

Ein Sprecher auf einer Kundgebung
Mehrere Mahnwochen der Branche sollen nun den Druck auf die Politik verstärken. (©DEHOGA)
Dieser Tage finden in mehreren deutschen Städten stille Mahnwachen der Gastgewerbe-Branche statt. Unter anderem wird eine schnelle Öffnung der Außengastronomie gefordert.
Montag, 01.03.2021, 14:49 Uhr, Autor: Thomas Hack

Mit drei stillen Mahnwachen in den großen rheinland-pfälzischen Städten Trier, Mainz und Koblenz in dieser Woche, mit über 600 Teilnehmern, hat der DEHOGA Rheinland-Pfalz ein Ausrufezeichen gesetzt. „Auf den Tag genau am 2. März sind unsere Betriebe im zweiten Lockdown 4 Monate geschlossen. Jetzt reichts!“ Anfang dieser Woche finden Mahnwachen auch in zahlreichen weiteren DEHOGA Landesverbänden statt, um bundesweit vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz, an sämtliche politische Türen auf Landes- und Bundesebene zu klopfen. Wir wollen als DEHOGA gemeinsam für unsere Branche das Bestmögliche erreichen: Lasst uns endlich wieder öffnen! Die große Abschluss-Kundgebung findet am Dienstag, den 2. März ab 11 Uhr am Mainzer Schillerplatz statt.

Sofortiges Öffnen der Außengastronomie gefordert

Erste Politiker fordern eine Öffnung der Außengastronomie, denn infektiologisch soll alles dafür sprechen, nicht bis Ostern warten zu müssen. DEHOGA Präsident Gereon Haumann sagt dazu: „Das Wochenende hat doch erneut gezeigt, dass es gerade bei schönem Wetter die Menschen nach den dunklen Wintermonaten nach draußen zieht. Dies führt teilweise zu enormen Ansammlungen an wenigen Begegnungspunkten im öffentlichen Raum. Dort wird sich unkontrolliert, ungeordnet und in unbegrenzter Menge getroffen. Es werden keine Hände desinfiziert, kein Abstand gehalten, keine Masken getragen und auch keine Kontakte erfasst! Mit dem sofortigen Öffnen der Außengastronomie werden unkontrollierte Ansammlungen im öffentlichen wie im privaten Raum vermieden und Begegnungspunkte entzerrt!“

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