Dehoga

Hoteliers kritisieren Beherbergungsverbote

Dirk Ellinger
Dirk Ellinger, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Thüringen, weist auf die derzeitigen Unsicherheiten bei Hotels und Reisenden hin. (©picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Michael Reichel)
Die deutschen Hotelbetreiber nehmen die Beherbergungsverbote von Inlandstouristen unter Beschuss und fordern von der Politik klare Regeln.
Mittwoch, 07.10.2020, 10:55 Uhr, Autor: Thomas Hack

Das Gastgewerbe übt massive Kritik an der derzeitigen Corona-Politik und deren Auswirkungen. So etwa kritisieren Hoteliers die Beherbergungsverbote einzelner Bundesländer für Inlandstouristen aus deutschen Corona-Risikogebieten. Der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands Thüringen Dirk Ellinger ließ dazu verlauten, derzeit gebe es große Unsicherheiten bei Hotels und Reisenden. Es brauche klare Regeln von der Politik. Beherbergungsverbote seien ihm zufolge keine Lösung, schließlich gebe es Hygienekonzepte, die umgesetzt würden.

„Schnelltest am Wochenende fast unmöglich“

Axel Klein, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Sachsen, kritisierte darüber hinaus eine mangelhafte Kommunikation. Touristen erhielten zum Beispiel keine Informationen, welche Postleitzahlen-Gebiete vom Verbot betroffen seien. Außerdem sei es am Wochenende fast unmöglich, einen Schnelltest auf das Virus zu machen, so Klein weiter. Bislang gibt es deutschlandweit noch keine einheitlichen Regelungen wie mit Touristen aus so genannten Corona-Risikogebieten umgegangen wird. (lth/TH)

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