Corona-Politik

Klöckner rät von Versprechungen zu Gastro-Öffnungen ab

Die deutsche Ernährungsministerin Julia Klöckner hat an die Regierung appelliert, keine verfrühten Zusagen zur Wiedereröffnung von Gastronomiebetrieben zu geben.

Donnerstag, 19.11.2020, 09:18 Uhr, Autor: Thomas Hack
Julia Klöckner

Julia Klöckner (CDU) stellt sich einer baldigen Wiedereröffnung der Gastronomiebetriebe entgegen. (©picture alliance / Flashpic | Jens Krick
)

Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) hat Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder dazu aufgerufen, bei ihren nächsten Entscheidungen über weitere Corona-Maßnahmen der Gastronomie keine zu frühe Wiedereröffnung zu versprechen. „Die Gastwirte brauchen Vertrauens- und Planungssicherheit. Sie müssen einkaufen, vorbereiten, planen. Wir wissen aber nicht, ob die Zahl der Neuinfektionen im nötigen Maße wirklich sinken wird“, so Klöckner wörtlich.

„Silvesterpartys kann es nicht geben!“

Eine Öffnung – auch mit scharfen Auflagen – könne Klöckner zufolge das Infektionsgeschehen im Januar wieder nach oben treiben. „Besser ist: redlich sein und eine zu frühe Öffnung nicht versprechen, wenn man sie noch nicht verlässlich gewährleisten kann. Die gewohnten Silvesterpartys kann es nicht geben, das wäre doch unrealistisch, dann würde wahrscheinlich das Jahr mit einem Infektionsrekord schon gleich schlecht starten.“  (ots/TH)

 

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