Corona-Pandemie

Recovery Programm für Schweizer Tourismus

Der Schweizer Bundesrat hat ein Recovery Programm für den Tourismus verabschiedet. Das Programm ist insbesondere darauf ausgerichtet, die Nachfrage wiederzubeleben und die Innovationsfähigkeit zu erhalten.

Donnerstag, 02.09.2021, 12:47 Uhr, Autor: Natalie Ziebolz
Koffer mit Schweizer Flagge

Mit einem Recovery Programm soll der Tourismus in der Schweiz unterstützt werden. (Foto: © Zarya Maxim – stock.adobe.com)

Die Tourismusbranche ist besonders stark von der Covid-19-Pandemie betroffen. Dies trifft insbesondere auf den Städte- und Geschäftstourismus sowie auf stark international ausgerichtete Destinationen zu. Im nun bekannt gegebenen Recovery Programm  sind konkret drei Maßnahmen vorgesehen:

  • Die erste Maßnahme besteht aus Zusatzmitteln in der Höhe von 30 Millionen Franken für die Nachfrageförderung über Schweiz Tourismus für die Jahre 2022 und 2023. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen in erster Linie ausländische Gäste zurückgewonnen, die nachhaltige Tourismusentwicklung gestärkt, der Städte- und Geschäftstourismus wiederbelebt und die Tourismuspartner entlastet werden. 20 Millionen Franken sollen für Marketingaktivitäten eingesetzt werden und 10 Millionen Franken für die finanzielle Entlastung der Tourismuspartner von Schweiz Tourismus.
  • Bei der zweiten Maßnahme soll der Bundesanteil bei Innotour-Projekten für den Zeitraum 2023 bis 2026 von maximal 50 Prozent auf neu maximal 70 Prozent erhöht werden, wodurch die Innovationskosten im Tourismussektor sinken werden. Damit soll der Tourismussektor trotz länger anhaltender Krise in der Lage sein, Innovationen und Produktentwicklungen umzusetzen und neu zu initiieren sowie Kooperationen einzugehen. Die Umsetzung der Maßnahme bedingt eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen sowie zusätzliche Mittel in der Höhe von 20 Millionen Franken.
  • Als dritte Maßnahme wird der Projektförderung über die Neue Regionalpolitik für die Periode 2020-2023 zusätzliche Mittel von 10 Millionen Franken zur Verfügung gestellt. Damit soll der Projektförderung zusätzlich Schub verliehen werden.

Zudem arbeitet das WBF intensiv an der Erneuerung der Tourismusstrategie des Bundes, welche bis Ende Jahr vom Bundesrat verabschiedet werden soll. Mit der künftigen Tourismusstrategie wird die Grundlage gelegt, um die strategischen Herausforderungen des Tourismus in den kommenden Jahren anzugehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der Investitionsförderung des Bundes. Ziel ist es, die Investitionsförderung der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit und der Neuen Regionalpolitik zu modernisieren und zu stärken.

Die Verkündung des Programm können Sie hier noch einmal anschauen.

(Schweizer Eidgenossenschaft/NZ)

 

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