Bundes-Notbremse

Saarland hält an Modellprojekt fest

Auch wenn das Saarland wegen der Bundes-Notbremse in weiten Teilen zurück in den Lockdown muss, möchte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans das Projekt nicht aufgeben.

Freitag, 23.04.2021, 11:07 Uhr, Autor: Martina Kalus
Ampel steht auf Gelb

In zwei von fünf Landkreisen läuft das „Saarland-Modell“ auf Ampelstufe gelb, die anderen drei müssen eine Zwangspause einlegen. (Foto: © FunnyLemon/stock.adobe.com)

Das Saarland-Modellprojekt, das auf Öffnungen auf der Basis von Tests setzt, ist nicht vom Tisch. „Wir halten auch weiterhin an unserem Modell fest“, teilte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) mit. „Das Saarland-Modell ist ein langfristig angelegtes Management-Modell, mit dem wir die Corona-Pandemie nachhaltig kontrollieren werden.“ Anreize zum Testen seien „ein Schlüssel in der Pandemiebekämpfung“.

Zwangspause in drei Landkreisen

Dennoch: Mit der Bundes-Notbremse wird das „Saarland-Modell“ in drei von fünf Landkreisen und im Regionalverband Saarbrücken ab Samstag, 24. April, eine Zwangspause einlegen müssen. Denn dort liegt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen an drei Tagen hintereinander über 100. Neben dem Regionalverband sind das die Kreise St. Wendel, Saarlouis und Neunkirchen.

Corona-Ampel steht auf Gelb

In den derzeit noch verbleibenden zwei Landkreisen im Saarland, die unter dem Wert von 100 liegen oder diesen noch nicht drei Tage in Folge überschritten haben, gilt laut Landesregierung weiterhin das „Saarland-Modell“ auf derzeit Ampelstufe gelb. Heißt: Dort sind Außengastronomie und andere Einrichtungen weiter geöffnet. Das Alkohol-Ausschankverbot wurde von 23 Uhr auf 22 herabgesetzt.

(dpa/MK)

 

Zurück zur Startseite

Weitere Themen