Gegen Umweltverschmutzung

Bundestag beschließt Einwegplastik-Verbot

Bunter Trinkhalme aus Einwegplastik
Auch Plastiktrinkhalme aus Einwegkunststoff sind ab Mitte 2021 in Deutschland verboten. (Foto: ©zauberblicke/stock.adobe.com)
Ab Mitte 2021 gilt ein Verbot für Wegwerfartikel aus Kunststoff. Das hat der Bundestag jetzt beschlossen und führt damit den EU-Beschluss aus. Betroffen ist vor allem der Außer-Haus-Markt.
Freitag, 18.09.2020, 08:21 Uhr, Autor: Kristina Presser

Ab 3. Juli 2021 ist Schluss mit Plastikgabeln und Co. aus Einwegplastik. Wegwerfprodukte aus Kunststoff, für die es schon jetzt gute Alternativen gibt, sollen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verkauft werden dürfen – das hat der Bundestag jetzt beschlossen. Er setzt damit den EU-Beschluss in Deutschland um. Bei der Abstimmung entschieden sich die Koalitionsfraktionen und die Grünen dafür, die AfD und die FDP dagegen, die Linksfraktion enthielt sich. Nun muss noch der Bundesrat bis Mitte 2021 zustimmen. Verboten sind dann Besteck, Teller, Trinkhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Luftballonstäbe aus Plastik, außerdem Becher und Behälter für Essen aus Styropor. Hiervon sind zwar auch Supermärkte, in erster Linie jedoch der Außer-Haus-Markt mit To-go- und Lieferservice-Angboten betroffen. Ziel ist es unter anderem, dass dadurch weniger Plastikmüll im Meer landet und an Strände gespült wird.
(Bundestag/dpa/KP)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Nahaufnahme von vier Holz-Zahnbürsten in einem Zahnputzbecher im Badezimmer
Umweltengagement
Umweltengagement

Radisson Hotel Group reduziert weltweit Plastik

Weniger Kunststoff, mehr umweltfreundliche Alternativen – diesem Ziel hat sich nun auch die Radisson Hotel Group verschrieben und einen Aktionsplan mit Zielen bis 2022 ausgearbeitet.
Leere Flaschen
Für mehr Nachhaltigkeit
Für mehr Nachhaltigkeit

Mandarin Oriental verzichtet auf Einweg-Plastik

Die Hotel-Gruppe hat Kunststoff den Kampf angesagt. Aktuell werden dafür in einer Kampagne Einweg-Plastikprodukte in den Hotels und ihre nachhaltige Alternativen definiert. Die vollständige Umsetzung soll global bis 2021 erfolgen.
Kreislaufwirtschaft
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit

Kreislaufwirtschaft in der Hotellerie funktioniert

Wie lassen sich Ressourcenschutz, Wirtschaftlichkeit und ein reibungsloser Hotelbetrieb verbinden? Dieser Frage sind WWF Deutschland, die Kühne Logistics University, Motel One und Leonardo Hotels in mehreren Praxisprojekten nachgegangen.
Lars Paschold, Rüdiger Schild, Christina Widmann, Olaf Schneider,  Sebastian Kelb, Sarah Rinke und Jana Langensiepen
Umwelteinsatz
Umwelteinsatz

Novotel-Teams engagieren sich für saubere Ufer am Rhein

Aktiv für einen sauberen Rhein: Mitarbeiter mehrerer Novotel-Häuser haben gemeinsam mit K.R.A.K.E. e. V. Müll entlang des Rheins in Köln gesammelt. Die Aktion soll nicht nur für saubere Ufer sorgen, sondern auch das Bewusstsein für Gewässerschutz stärken.
Rhine Clean Up
Umwelteinsatz
Umwelteinsatz

Rhine Clean Up mit Crowne Plaza Düsseldorf-Neuss und Rheinpark-Center Neuss

Gemeinsam für eine saubere Umwelt: Das Crowne Plaza Düsseldorf-Neuss und das Rheinpark-Center Neuss beteiligen sich am Rhine Clean Up. Am 12. September sind freiwillige Helfer zu einer gemeinsamen Aufräumaktion eingeladen.
ECO-Score
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit

SV bringt den ECO-Score nach Deutschland

Wie nachhaltig ist eigentlich ein Menü? SV Deutschland will darauf künftig eine schnelle Antwort geben. In mehr als 180 Restaurants führt die Schweizer Gastronomie- und Hotelmanagement-Gruppe daher ein Ampelsystem ein, das die Umweltwirkung der Speisen auf einen Blick sichtbar machen soll.
Team der DEHAG Hospitality Group
Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit

DEHAG Hospitality Group pflanzt 750 Bäume im Taunus

Die DEHAG Hospitality Group setzt ihr Engagement für Nachhaltigkeit fort: Bereits zum zweiten Mal unterstützte die Hotelgruppe eine Baumpflanzaktion. Insgesamt wurden 750 Bäume gepflanzt.
Veggie-Burger
Veggie-Debatte
Veggie-Debatte

Heiße Phase: Verhandlung über EU-Verbot für „Veggie-Burger“

EU-Politik auf dem Teller: Wieso ein neues Verbot pflanzlicher Produktnamen gerade Deutschlands Firmen und Kunden besonders treffen würde. Die Verhandlungen gehen in eine entscheidende Phase.
Veggie-Burger
Gutachten
Gutachten

Foodwatch: EU-Verbot für „Veggie-Burger“ wäre rechtswidrig

Foodwatch sieht das geplante EU-Verbot für Begriffe wie „Veggie-Burger“ als rechtswidrig. Die Organisation geht mit einem Gutachten kurz vor einer wichtigen Verhandlungsrunde an die Öffentlichkeit.