Protest

Initiative #LasstunsÖffnen protestiert gegen Lockdown

Unter dem Hashtag „LasstunsÖffnen“ haben sich verschiedene Wirtschaftsinitiativen in Bayern zusammengeschlossen und am Donnerstag, den 8. April, gegen den Lockdown protestiert. Sie fordern „sinnvolle, nachvollziehbare, wirksame und gerechte Maßnahmen“.

Freitag, 09.04.2021, 12:47 Uhr, Autor: Martina Kalus
Protest mit Plakaten

Mithilfe von Plakataktionen fordert die Initiative #LasstunsÖffnen das Ende des Lockdowns. (Foto: ©Halfpoint/stock.adobe.com)

Am Donnerstag, den 8. April, protestierte die Initiative #LasstunsÖffnen, die sich für die Öffnungen mit Hygienekonzepten für alle Branchen in ganz Bayern einsetzt, gegen den Lockdown. Wie der BR berichtet, haben die Initiativen und Verbände mit Plakat- und Social Media-Aktionen, Kundgebungen, Konzerten, Mahnwachen und Pressekonferenzen auf die Missstände aufmerksam gemacht. Auch Niederbayern beteiligte sich an der Protestaktion. In Bad Füssing im Landkreis Passau nahmen rund 200 Zuhörer aus dem Kur- und Badebetrieb, aus Hotellerie und Gastronomie teil.

Protest im Internet

In Waldkirchen im Landkreis Freyung-Grafenau nutzte die Initiative „Ostbayern sieht schwarz“ den Tag, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie riefen Bürger dazu auf, sich die Augen mit der Hand zu verdecken, ein Foto davon zu machen und es unter #ostbayernsiehtschwarz zu posten.

Immer mehr Initiativen

Der Unmut in der Bevölkerung wächst von Tag zu Tag. Inzwischen gibt es viele Initiativen, die sich gegen die aktuellen Maßnahmen und den anhaltenden Lockdown aussprechen. Doch die Initiative „LasstunsÖffnen“ lässt verlauten, dass keiner ein Coronaleugner, Querdenker oder Rechtsextremer sei.

(MK)

 

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