Statement

Tarifverhandlungen in der Systemgastronomie vertagt

Markus Suchert
BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert äußert sich in einem Statement über die Tarifverhandlungen. (Foto: © BdS)
Nach konstruktiven Gesprächen sind die Tarifverhandlungen zwischen dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vertagt worden. BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert äußert sich hierzu in einem Statement.
Mittwoch, 06.11.2024, 10:21 Uhr, Autor: Sarah Kleinen

„Die Tarifverhandlungen der Systemgastronomie zwischen dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) sind nach zwei intensiven Verhandlungstagen nach der dritten Runde vertagt worden. Auch, wenn beide Seiten noch weit auseinander liegen, fanden die Gespräche in konstruktiver Atmosphäre statt. Diese werden Anfang Dezember 2024 fortgesetzt“, erklärt BdS-Hauptgeschäftsführer Markus Suchert.

Ein verbessertes Angebot

„Der BdS versteht die Systemgastronomie als Branche der Chancen und steht deshalb aus Überzeugung für wertschätzende und leistungsgerechte Tariflöhne sowie Ein- und Aufstiegschancen für alle Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen. Obwohl sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die Branche seit der ersten Verhandlungsrunde nochmals deutlich verschlechtert haben und die Systemgastronomie unter einem weiter ansteigenden, erheblichen Gästerückgang leidet, haben wir ein verbessertes Angebot für die Beschäftigten inklusive der Auszubildenden in der Systemgastronomie vorgelegt“, schildert Suchert. 

„Trotz des stark gesunkenen Geschäftsklimaindex in der Branche und der damit einhergehenden massiven wirtschaftlichen Unsicherheiten für die mittelständisch geprägten Unternehmen der Systemgastronomie übernehmen wir damit als Arbeitgeber Verantwortung. Über die Laufzeit des Tarifvertrages hinweg stellen wir ein faires Tarifgefüge sicher, das allen Beschäftigten sowie Auszubildenden Sicherheit und Planbarkeit bietet und die Übernahme von Verantwortung leistungsgerecht honoriert.“

Eine gemeinsame Verantwortung

„Zusammen mit der NGG wollen wir unserer gemeinsamen Verantwortung als Sozialpartner für über 120.000 Beschäftigte sowie 3.000 Mitgliedsbetriebe gerecht werden, um weiterhin die hundertprozentige Tarifbindung in der Branche zu sichern“, betont Suchert. 

„Nur, wenn sich beide Seiten ihrer gemeinsamen Verantwortung bewusst sind, können die hundertprozentige Tarifbindung, zukunftssichere Arbeitsplätze sowie die Wirtschaftlichkeit und Stabilität der Systemgastronomie gesichert werden.“

(BdS/SAKL)

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