Systemgastronomie

AmRest-Gründer steigt bei Dean & David ein

Henry McGovern, Gründer und CEO des Multikonzept-Gastronomen AmRest, übernimmt 49 Prozent der Anteile an Dean & David. Die Zahl der Standorte soll dadurch bis 2025 von aktuell 150 auf 300 verdoppelt werden.

Freitag, 07.05.2021, 12:45 Uhr, Autor: Martina Kalus
Dean & David, Henry McGovern

Mit Henry McGovern soll Dean & David weiter wachsen. (Fotos: © Dean & David)

AmRest-Gründer Henry McGovern steigt bei Dean & David ein. „Mit Henry McGovern an unserer Seite werden wir die Zukunft von Dean & David noch größer denken“, sagt David Baumgartner, weiterhin Geschäftsführer des Unternehmens. McGovern übernimmt die Anteile von Hermann Weiffenbach, der Dean & David seit der Eröffnung der ersten Filiale 2007 begleitet hat und sich zukünftig auf die von ihm gegründete Enchilada Gruppe konzentrieren wird.

Gemeinsames Engagement

McGovern: „Ich liebe das Konzept und seine starke Marke“, erklärt der Unternehmer, der nach seinem Ausstieg bei AmRest 2019 als Investor unterschiedliche Projekte in der internationalen Gastronomie und im Food Business verfolgt. Unter anderem investiert er in Unternehmen wie Memphis Meat oder Blue Nalu und startete mit Mario C. Bauer das Ketchup-Startup Curtice Brothers. Jetzt engagieren sich beide gemeinsam für Dean & David: Bauer unterstützt das Unternehmen ab sofort als Mitglied des Aufsichtsrats.

„Ein wirklicher Game Changer“

Für David Baumgartner beginnt damit ein neues Kapitel: „Es ist für uns eine große Ehre und Bestätigung unserer Arbeit in den vergangenen Jahren, dass ein so erfahrener und erfolgreicher Investor fest an eine große Zukunft von Dean & David glaubt. Gemeinsam mit Henry werden wir die Zahl der Standorte von aktuell 150 bis 2025 auf 300 verdoppeln – das ist ein wirklicher Game Changer für das Unternehmen!“

Allein für dieses Jahr stehen 25 Eröffnungen auf der Agenda, 2022 sollen es 40 bis 50 sein. Die beiden Gesellschafter wollen außerdem in den Ausbau der digitalen Kanäle sowie des Liefergeschäfts investieren. Hinzu kommt die Weiterentwicklung der eigenen Superfood-Linie, des B2B-Geschäfts sowie von Kooperationen – wie zum Beispiel mit der Lufthansa.

(dean&david/MK)

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