Lieferdienst

Delivery Hero erwartet schwarze Zahlen

Der Lieferdienst Delivery Hero rechnet nach der Übernahme des spanischen Konkurrenten Glovo mit dem Ende der Verluste bei seinem Essensliefergeschäft.

Mittwoch, 12.01.2022, 08:37 Uhr, Autor: Martina Kalus
Smartphone mit DeliveryHero App

Delivery Hero befindet sich auf Weg zur Profitabilität. (Foto: © Michael Bihlmayer/stock.adobe.com)

Delivery Hero erwartet nach der Übernahme des spanischen Konkurrenten schon bald schwarze Zahlen. Das Essensliefergeschäft werde in der zweiten Jahreshälfte 2022 die Gewinnschwelle erreichen, teilte das Unternehmen mit. Im vierten Quartal sei mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 0 bis 100 Millionen Euro zu rechnen. Seine langfristige Margenprognose bestätigte Delivery Hero. Die Hoffnung auf das Erreichen der Gewinnschwelle hat auch der Aktie am Dienstag Schwung verliehen. Das Papier legte am Vormittag 6,5 Prozent zu.

Investitionen im Bereich Quick Commerce werden zurückgefahren

Zugleich kündigte der Konzern an, die Investitionen in den Bereich Quick Commerce, also die Zustellung binnen Minuten, ab April schrittweise zurückzufahren. Delivery Hero ist für seine motivierte Wachstumsstrategie bekannt und hat bislang eine mögliche Profitabilität stets zurückgestellt, um Marktführer zu werden.

(dpa/MK)

 

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