Kneipe 80 holt „Oschi“ nach München
Die Kneipe 80 und das Start-up Oschi gehen eine gastronomische Partnerschaft ein. Gemeinsam mit dem Start-up präsentieren Marc und Julie Uebelherr dabei erstmals ein handwerklich hergestelltes Pastrami-Sandwich auf dem Münchner Viktualienmarkt.
Das Pop-up findet an sechs Tagen am Stand von Fruitique statt. Danach übernimmt Oschi dauerhaft das Speisenangebot in den beiden Münchner Standorten der Kneipe 80. Die Kooperation soll das auf die 1980er-Jahre ausgerichtete Bar-Konzept mit amerikanischer Deli-Kultur verbinden. 
Inspiration aus New York
Oschi wurde von Carlos Bade und Andi Kaufmann gegründet. Die Idee entstand, nachdem Bade das Pastrami-Sandwich von Katz’ Delicatessen in New York probiert hatte.
„In diesem Moment verstand ich, was Pastrami sein kann: Saftig. Rauchig. Würzig. Ehrlich. Mir war sofort klar: So etwas gibt es in Deutschland in dieser Qualität praktisch nicht. Genau das wollte ich ändern“, erklärt Bade.
Mit seinem Freund und Geschäftspartner Andi Kaufmann gründete Bade anschließend Oschi. Der Markenname verweist nach Angaben der Gründer auf die Größe der üppig belegten Brote, die traditionell mit eingelegten sauren Gurken serviert werden. Das verwendete Fleisch aus der Rinderbrust wird gewürzt, gepökelt und anschließend gegart.
Eineinhalb Jahre an der Rezeptur gearbeitet
Bade und Kaufmann entwickelten die Rezeptur über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren. „Unser Ziel war es, ein ehrliches Produkt zu entwickeln, das kompromisslos auf Qualität setzt und trotzdem einfach funktioniert“, betonen die beiden Gründer. „Wir wollten zeigen, wie ein echtes Pastrami-Sandwich schmecken kann: handwerklich hergestellt, regional produziert und ohne unnötigen Schnickschnack.“
Nach mehreren erfolgreichen Pop-ups suchten die Gründer nach einem eigenen Ladenlokal. Dabei kamen sie mit Marc Uebelherr und der Kneipe 80 im Münchner Glockenbach-Viertel in Kontakt.
Pastrami passt zum Lebensgefühl der Kneipe 80
Das Münchner Gastro-Urgestein kennt den Mehrwert der Zusammenarbeit von erfahrenen Unternehmern und der „Young Generation“. Kurzerhand lud er das Kneipe 80-Team zum Pastrami-Probeessen ein, bei dem das in einer externen Produktion vorbereitete und vor Ort frisch aufgeschnittene Produkt sofort überzeugte.
„Ich war schon lange auf der Suche nach einer Food-Idee, die wirklich zu unserem Konzept passt“, sagt Uebelherr. „Wir haben viele Optionen geprüft – vom Hähnchen über Hotdogs bis hin zur Pizza. Als Andi und Carlos mit ihrem Pastrami auf uns zukamen, war sofort klar: Das ist es. Dieses Produkt hat Qualität, Charakter und passt perfekt zum Lebensgefühl der Kneipe 80.“
Ein weiterer Vorteil: Das Konzept lässt sich nach Angaben der Beteiligten ohne klassische Restaurantküche in die bestehenden Betriebe integrieren.
Pop-up an sechs Tagen bei Fruitique
Doch bevor Oschi Pastrami den Food-Part in den beiden Münchner Kneipe 80-Standorte übernimmt, unterziehen Uebelherr und die Gründer es dem ultimativen Praxistest auf dem Viktualienmarkt. Vom 20. bis 22. August sowie vom 27. bis 29. August, jeweils von 11 bis 20 Uhr, ergänzen die Sandwiches das Obst- und Gemüseangebot am Stand von Fruitique.
Das sechstägige Pop-up markiert den Auftakt einer Partnerschaft, die Gastronomie, Handwerk und amerikanische Deli-Kultur auf besondere Weise verbinden will. Gemeinsames Ziel ist es, den Pastrami-Klassiker in München neu zu etablieren: authentisch, hochwertig und mit dem Kultfaktor der 80er-Jahre. Und schon bald auch mit einem eigenen Ladenlokal.
(Tasteful Hospitality/SAKL)