Entlastung

McDonald’s begrüßt Mehrwertsteuersenkung und setzt ein Zeichen für seine Gäste

Hand reicht eine McDonald’s-Papiertüte im McDrive durch das Ausgabefenster
McDonald’s Deutschland senkt seit dem 1. Januar 2026 die unverbindlichen Preisempfehlungen ausgewählter Menüs – auch im McDrive. (Foto: © gargantiopa/stock.adobe.com)
Das Unternehmen senkt im Zuge dessen die unverbindlichen Preisempfehlungen für fünf stark nachgefragte Menüs spürbar, teils um mehr als 15 Prozent – und setzt damit ein Signal an den Markt.
Freitag, 02.01.2026, 08:02 Uhr, Autor: Sarah Hoffmann

Die Bundesregierung hat kürzlich beschlossen, die Mehrwertsteuer auf Speisen zum Vor-Ort-Verzehr seit dem 1. Januar 2026 dauerhaft auf 7 % zu senken. Mit dieser wichtigen Maßnahme, die bereits während der Corona-Pandemie galt, und damals als dauerhafte Regelung angekündigt war, will die Bundesregierung nun die Gastronomie stärken.

McDonald’s Deutschland reagiert mit Senkung der unverbindlichen Preisempfehlung bei wichtigen Menüplattformen

Seit dem 1. Januar 2026 senkt das Unternehmen die unverbindlichen Preisempfehlungen für fünf bei den Gästen sehr beliebten Menüs – Happy Meal, drei McSmart Menüs, Big Mac McMenü – teils um mehr als 15 %. Damit möchte McDonald’s insbesondere Familien und Gäste mit kleinerem Budget entlasten. 

Dies gilt verkaufskanalübergreifend, also sowohl für den Verzehr im Restaurant als auch für To-Go-Bestellungen und im McDrive, obwohl die Mehrwertsteuer nur für den Vor-Ort-Verzehr reduziert wurde (im To Go Bereich galt bereits vorher ein Satz von 7 %).

Hintergrund zur Gastronomiebranche

Die Gastronomiebranche steht nach den negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie immer noch vor vielfältigen Herausforderungen sowie unter großem Kostendruck. Die meist kleinen oder mittelständischen Unternehmer sind seit einigen Jahren von massiven Teuerungen betroffen. Das beinhaltet kontinuierlich steigende Kosten für Rohwaren, Erhöhungen im Bereich der Energie- und Personalkosten sowie Sozialabgaben.

Ein Ende dieser Kostenspirale ist aktuell nicht absehbar. Diese Entwicklung müssen Gastronomen in den letzten Jahren zu einem sehr großen Teil selbst abfedern, da die Steigerungen nicht komplett an die Gäste weitergegeben werden können. Denn diese haben ihrerseits seit vielen Jahren mit hohen Alltagskosten zu kämpfen – was sich letztendlich in rückläufigen Restaurantbesuchen innerhalb der Branche niederschlägt. Von diesen Herausforderungen sind auch die mehr als 200 mittelständischen Franchise-Nehmer von McDonald’s Deutschland betroffen. Als Branchenführer will McDonald’s Verantwortung übernehmen und für seine Gäste ein positives Signal setzen.

Investition in den Standort Deutschland

McDonald’s glaubt an den Wirtschaftsstandort Deutschland und will für wirtschaftliches Wachstum seinen Teil beitragen. So plant das Unternehmen gemeinsam mit seinen Franchise-Nehmern in den kommenden Jahren Investitionen von mehreren Milliarden Euro für den Neu- und Umbau von Restaurants sowie die Schaffung von rund 25.000 neuen Arbeitsplätzen. Damit will der größte Arbeitgeber und Ausbilder der Branche wichtige positive Impulse setzen und sein langfristiges Engagement für den Standort unterstreichen.

In McDonald’s Restaurants kommen Menschen mit allen Lebenshintergründen zusammen. Diese Vielfalt ist seit über 50 Jahren die Stärke des Unternehmens. Deshalb wird seit jeher auf attraktive Angebote gesetzt, bei denen für jeden Geldbeutel etwas dabei ist. Die dauerhafte Mehrwertsteuersenkung ist ein wichtiger Impuls aus der Politik, um die Branche zu stärken und eine vielfältige Gastronomielandschaft zu sichern. Denn Restaurants sind wichtige Orte der Zusammenkunft – gerade auch im ländlichen Bereich, wo es immer weniger entsprechende Angebote gibt.

(Presseportal/SAHO)

Zurück zur Startseite

Weitere Themen

Kellner beim Abkassieren
Stabilisierung
Stabilisierung

7-%-Mehrwertsteuer: Warum der Dehoga nicht mit Preissenkungen rechnet

Der Bundesrat hat den Weg frei gemacht für eine Mehrwertsteuersenkung auf Speisen in Gaststätten. Doch Gäste werden wohl nur bedingt von der Steuersenkung profitieren. Der Dehoga Mecklenburg-Vorpommern erklärt, warum. 
Jahreswechsel 2025 auf 2026
Reformen
Reformen

Mehrwertsteuer, Mindestlohn, Minijobs – das ändert sich 2026

Das Jahr 2026 bringt einige neue gesetzliche Regelungen und Änderungen mit sich, die auch das Gastgewerbe betreffen. Ein Überblick, was auf die Branche zukommt.
Zwei Gastronomen bei der Abrechnung
Ratgeber
Ratgeber

7-%-Mehrwertsteuer in der Gastronomie: Was ist jetzt zu tun?

Die dauerhafte Rückkehr zur 7-Prozent-Mehrwertsteuer auf Speisen ist beschlossen – und bringt der Gastronomie ab 2026 endlich Planungssicherheit. Doch was müssen Betriebe jetzt konkret tun?
„7 statt 19!“-Petition
Kommentar
Kommentar

7 Prozent – ein überfälliger Schritt. Und ein mühsamer Weg dorthin.

Die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen ist beschlossen. Für die Gastronomie ist das ein wichtiger Schritt – und das Ende eines langen, mühsamen Weges. Denn die Forderung nach sieben Prozent ist nicht neu. Auch HOGAPAGE hat sie bereits vor über zehn Jahren erhoben.
Guido Zöllick
Statement
Statement

Dehoga: „7 Prozent stärken die Gastronomie“

Politik, die Wort hält: Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga Bundesverband) begrüßt den Beschluss des Bundesrats für das Steueränderungsgesetz. Die Entscheidung 7 Prozent stärke die Gastronomie und sichere Arbeitsplätze, Existenzen und soziale Treffpunkte.
Gerhard Bruder, Homeira Amiri, Dr. Marcel Klinge und Christa Stienen
Statement
Statement

DZG begrüßt Mehrwertsteuersenkung und fordert verlässliche Standortpolitik

„Yes, we did it“: Der Bundesrat hat die Steuersenkung auf Speisen in der Gastronomie beschlossen. Die Denkfabrik Zukunft der Gastwelt (DZG) begrüßt die Entscheidung. Gleichzeitig fordert sie für die Zukunft eine verlässliche Standortpolitik.
Markus Suchert
Statement
Statement

7-%-Mehrwertsteuer: „Ein starkes Signal für Beschäftigung, Vielfalt und Wachstum“

Die 7 % kommt! Der Bundesrat hat die dauerhafte Umsatzsteuersenkung auf Speisen in der Gastronomie beschlossen. Der Bundesverband der Systemgastronomie e.V. (BdS) begrüßt die Zustimmung. 
Bundesrat
Beschluss
Beschluss

7-%-Mehrwertsteuer für die Gastronomie beschlossen!

Erleichterung für die Branche: Der Bundesrat hat heute für die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie gestimmt. Ab dem 1. Januar 2026 gilt damit wieder der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent.
Kellner kassiert Gäste ab
Umfrage
Umfrage

7 statt 19 %: Warum die Steuersenkung in der Gastro nicht zu günstigeren Restaurantpreisen führt

Die geplante Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen in der Gastronomie sorgt in der Branche für Erleichterung – schafft aber kaum Spielraum für Preissenkungen. Warum Gastronomen vor allem auf Preisstabilität setzen.