Neues Japan-Konzept für München
Das gastronomische Angebot im The Dean Munich bekommt Zuwachs: Mit dem Ibasho eröffnet dort ein zeitgenössisches japanisches Restaurant. Der Name bedeutet übersetzt „ein Ort, an den man gehört“. Für die Speisekarte ist Küchenchef Alex Craciun verantwortlich, während Innenarchitektin Tatjana von Stein das Raumkonzept entwickelte.
Craciun war zuvor in den japanischen Drei-Sterne-Restaurants Kikunoi und Ryugin tätig. Bei den National Restaurant Awards 2026 in Großbritannien wurde er als „Chef to Watch“ ausgezeichnet.
Ausgewählte Zutaten und Robata-Grill
Im Mittelpunkt der Speisekarte stehen Zutaten, die gezielt nach Herkunft und Qualität ausgewählt wurden. Dazu gehören Balfegó-Blauflossenthunfisch, der bis zu einer einzelnen Fischerei im Mittelmeer zurückverfolgt werden kann, und japanisches A5-Wagyu.
Zu den Spezialitäten des Hauses zählen „Crispy Sushi Temako“ mit Balfegó-Thunfisch, Wasabi und Avocado-Mayonnaise, Seebrasse-Sashimi mit einer „Fish and Chips“-Garnitur sowie Rindfleisch-Tataki mit Trüffel-Zwiebel-Ponzu. Ebenfalls angeboten wird mit Tamarinde glasiertes, geröstetes Knochenmark mit Miso-Zwiebeln.
Eine zentrale Rolle spielt das Robata-Grillen. Dabei werden hochwertiges Fleisch und saisonales Gemüse so zubereitet, dass der natürliche Geschmack der Zutaten im Vordergrund steht. Ergänzt wird das Angebot durch Cocktails und Sake.
„Wir wollten ein kulinarisches Erlebnis schaffen, das die Disziplin und den Respekt vor den Zutaten widerspiegelt, die das Herzstück der japanischen Küche bilden“, sagt Craciun. „Jedes Gericht auf der Speisekarte ist das Ergebnis monatelanger Tests und enger Zusammenarbeit im Team – wir haben uns viel Zeit genommen, um Produkte zu finden, deren Qualität für sich selbst spricht. Uns war wichtig, ein durchdachtes und unvergessliches Erlebnis zu schaffen, das zugleich eine echte Bereicherung für die Münchner Gastronomieszene ist.“
Gestaltung mit Einflüssen der 1980er Jahre
Das Innendesign stammt von Tatjana von Stein. Im Zentrum des Restaurants befindet sich die Bar, die von leuchtend pinkfarbenen Verner-Panton-Stühlen umgeben ist. Eine reflektierende Metalldecke, runde Sitznischen und eine elegante Barausstattung greifen den Stil der 1980er Jahre auf.
Daneben nimmt die Gestaltung Bezug auf den Jugendstil. Dieser zeigt sich unter anderem in geschwungenen Formen, handwerklichen Details und der Metallarbeit am Geländer. Gerahmte Blickachsen und Glaselemente sollen ein Wechselspiel zwischen Offenheit und Privatsphäre erzeugen.
„Für mich sind die faszinierendsten Restauranträume diejenigen, die sich nach und nach offenbaren. Statt nach einer festen Formel zu folgen, geht es mir darum, Umgebungen zu schaffen, die ein bestimmtes Gefühl auslösen“, sagt von Stein. „Wir wollten einen Ort schaffen, der die Sinne anspricht, die Stimmung prägt und die Gäste durch einen eigenen Rhythmus aus Erlebnis und Verbindung führt. Entstanden ist ein Raum, der Energie und Intimität miteinander verbindet und dabei zeitlos wirkt.“
(Kathrin Willhöft PR & Kommunikation/ SAHO)