Restaurant 1617 zieht an die Skipiste
Das Naturhotel Forsthofgut in Leogang erweitert sein kulinarisches Angebot: Das Restaurant 1617 zieht aus dem Hotel in ein neues Gebäude direkt an der Skipiste. Die Eröffnung ist für den 1. Dezember 2026 vorgesehen. Künftig stehen dort 67 Sitzplätze zur Verfügung. Die Planung übernimmt die W2 Manufaktur aus Leogang.
Der neue Standort bietet Anschluss an den Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn. Der Name des Restaurants verweist auf die mehr als 400-jährige Geschichte des Gutes.
„Genuss braucht Raum. Gemütlichkeit braucht einen Ort, wo sie sich entfalten kann. Diese beiden Ansprüche dienten als Leitlinien bei der Planung des neuen Restaurantgebäudes“, erklärt Alfred Waltl, Geschäftsführer der W2 Manufaktur.
Neubau nutzt bestehenden Mitarbeitercampus
Das zweigeschossige Restaurantgebäude wurde in traditioneller Holzbauweise auf den bestehenden Mitarbeitercampus aufgesetzt. Im Untergeschoss ist bereits eine Kücheninfrastruktur vorhanden.
„So nutzen wir nicht nur Bestehendes und sparen Platz, wir stellen auch eine direkte Verbindung zum Hotelbetrieb her“, sagt Bauherr Christoph Schmuck. Er führt das Naturhotel gemeinsam mit seiner Frau Christina Schmuck.
Im Erdgeschoss befinden sich der Empfang, die Bar und eine Gaststube. Zwei weitere Stuben liegen im Obergeschoss. Insgesamt verteilt sich das gastronomische Angebot damit auf drei Gaststuben.
Küchenklassiker und Fondue im Restaurant 1617
Kulinarisch setzt das Restaurant 1617 auf traditionelle Küchenklassiker und verschiedene Fondue-Varianten. Die Stuben werden mit Altholz und Kamin gestaltet.
„Gerade beim Fondue-Essen nimmt man sich Zeit. Deshalb laden unsere Stuben aus Altholz mit Kamin zum Verweilen ein. Das 1617 ist schließlich bekannt für seine gemütliche Atmosphäre, urig und warm. Dieses Gefühl haben wir im Neubau bewahrt“, sagt Christina Schmuck.
Altholz und Originalelemente prägen die Gestaltung
Die Architektur orientiert sich am traditionellen Salzburger Baustil. Das Dach erhält eine Deckung aus Lärchenschindeln, die Fassade wird durch Blockwände aus Fichtenaltholz und Kastenstockfenster geprägt. Auch im Innenraum kommt Altholz zum Einsatz. Originalelemente traditioneller Stuben wurden in die neuen Räume integriert.
Die W2 Manufaktur hat am Forsthofgut bereits den Reitstall gestaltet. Zur Ausrichtung seiner Arbeit sagt Alfred Waltl: „Als echter Leoganger liegen mir unsere atemberaubende Berglandschaft und die Natur am Herzen. Ob Hotels, Pferdeställe oder Restaurants: Ich versuche immer, die Gebäude der Umgebung und dem Salzburger Baustil anzupassen.“
(Kommhaus/ SAHO)