Vier Jahreszeiten, vier Menüs: Restaurant 100/200 Kitchen startet neuen kulinarischen Zyklus
Im Hamburger Zwei-Sterne-Restaurant 100/200 soll die Dramaturgie des Genusses keinem Trend, sondern der Natur folgen. Daher hat das Zwei-Sterne-Restaurant das Jahr in vier Menüs gegliedert, die sich fortlaufend wiederholen und doch nie gleich sind.
Mit dem neuen Menü „Feld & Flur“ startet Küchenchef und Inhaber Thomas A. Imbusch Anfang Februar in einen neuen Jahreszyklus, der die Küche konsequent an den Rhythmus der Natur bindet. Das Konzept: vier Menüs, vier Jahreszeiten – ein fortlaufender Kreislauf, der sich jährlich wiederholt und dennoch stets neu interpretiert wird.
Kulinarik im Takt der Natur
Im 100/200 folgt die Dramaturgie des Genusses Verfügbarkeit, Reife und Charakter der Produkte. Das Jahr ist in vier saisonale Menüs gegliedert, die jeweils eine eigene Perspektive auf Geschmack und Herkunft eröffnen sollen. Den Auftakt macht „Feld & Flur“ am 6. Februar. Es folgen im weiteren Jahresverlauf „Wasser & Salz“, die vegetarische Saison sowie „Feuer & Rauch“.
Jede Phase soll für eine eigenständige kulinarische Welt stehen, geprägt von den Bedingungen der jeweiligen Jahreszeit. Licht, Temperatur, Boden und Ernte bestimmen Auswahl und Verarbeitung der Produkte. Für Gäste bedeutet das: vier unterschiedliche Anlässe pro Jahr, das Restaurant neu zu erleben – mit wechselnden Aromen, aber einer konstanten Haltung.
Zwei Michelin-Sterne und ein Grüner Stern
Das 100/200 Kitchen ist mit zwei Michelin-Sternen sowie dem Grünen Stern für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Die Küche versteht sich als Bindeglied zwischen Erzeugern und Gästen. Im Mittelpunkt stehen Produkte aus der Region Hamburg und der Metropolregion, die im richtigen Moment geerntet, gefangen oder verarbeitet werden.
Thomas A. Imbusch setzt dabei bewusst nicht auf Luxusinszenierung, sondern auf Präzision, Handwerk und Klarheit im Geschmack. Alltägliche Lebensmittel werden durch sorgfältige Selektion und handwerkliche Tiefe neu interpretiert, ohne ihren Ursprung zu verfremden. Ziel ist es, Qualität nicht zu überdecken, sondern spürbar zu machen.
(100/200.kitchen/SAKL)