CityHub plant 139-Hub-Hotel am Leipziger Platz in Berlin
CityHub plant seinen ersten Standort in Berlin und treibt damit die Expansion der Marke in Deutschland voran. Das neue Hotel soll am Leipziger Platz 15 in Berlin-Mitte entstehen und voraussichtlich im vierten Quartal 2027 eröffnen.
Das Projekt wird gemeinsam mit Columbia Threadneedle Investments realisiert. Rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche in einer gemischt genutzten Gewerbeimmobilie sollen dafür umgenutzt werden. Ein bislang leerstehender Teil des Gebäudes erhält damit eine neue Nutzung, ohne dass ein Neubau erforderlich ist.
Für CityHub ist die Umnutzung bestehender Immobilien ein zentraler Bestandteil des eigenen Expansionskonzepts.
139 kompakte Hubs
Das Berliner Hotel soll über insgesamt 139 private Hubs verfügen. Davon sind 122 als Standard-Hubs und 17 barrierefrei konzipiert. Ergänzt wird das Übernachtungsangebot durch Gemeinschaftsbereiche, Gemeinschaftsbäder und eine Sauna.
Das Konzept kombiniert kompakte, designorientierte private Einheiten mit großzügigeren öffentlichen Bereichen. Digitale Services sollen dabei eine zentrale Rolle spielen. Gleichzeitig stehen den Gästen sogenannte CityHosts als Ansprechpartner und lokale Kenner der jeweiligen Destination zur Verfügung.
Der Standort am Leipziger Platz liegt zentral in Berlin-Mitte und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Sehenswürdigkeiten wie Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Checkpoint Charlie, Museumsinsel und Tiergarten. Restaurants, Bars, Cafés und Kultureinrichtungen befinden sich ebenfalls in der Umgebung.
Expansion nach Hamburg und Berlin
Mit dem Berliner Projekt setzt CityHub seine internationale Expansion fort. Die Marke ist bislang mit Hotels in Amsterdam, Rotterdam, Kopenhagen und Reykjavik vertreten. Neben Berlin ist auch ein Standort in Hamburg angekündigt.
„Die Dynamik, Kultur und internationale Anziehungskraft Berlins machen die Stadt zu einem logischen nächsten Schritt unserer Expansion“, sagt Remco Gerritsen, CEO von CityHub.
Das Unternehmen setzt dabei auf ein modulares „Plug-and-Play“-Konzept, mit dem bestehende Gewerbeflächen in Hotels umgewandelt werden sollen. Nach Angaben von CityHub soll dieser Ansatz gegenüber einem Neubau eine schnellere Umsetzung und geringere CO₂-Emissionen ermöglichen.
Mehr Übernachtungen auf kleiner Fläche
CityHub positioniert sich mit seinem Konzept insbesondere im Bereich urbaner Städtereisen. Die privaten Hubs sind bewusst kompakt gehalten und werden mit gemeinschaftlich genutzten Flächen kombiniert.
Nach eigenen Angaben ermöglicht die Raumnutzung mehr als doppelt so viele Zimmer pro Quadratmeter wie ein klassisches Hotel. Das Unternehmen gibt zudem an, den CO₂-Fußabdruck pro Gast gegenüber dem europäischen Durchschnitt um 89 Prozent zu reduzieren. Diese Angabe beruht auf der eigenen Berechnung von CityHub.
Die Umbauarbeiten in Berlin sollen nun beginnen. Die Eröffnung des neuen Hotels ist derzeit für das vierte Quartal 2027 vorgesehen, steht jedoch noch unter finaler Bestätigung.
(CityHub/KAGI)