Die 101 besten Hotels im DACH-Raum: Das sind die Gewinner
Das Bürgenstock Resort Lake Lucerne wurde vor Kurzem Gastgeber für einen besonderen Anlass in der Hotellerie. Am 19. April 2026 bot das Fünf-Sterne-Resort hoch über dem Vierwaldstättersee den Rahmen für die Jubiläumsausgabe der „101 Soirée“.
Bereits zum zehnten Mal zeichnete das von Carsten K. Rath und seinem Sohn David ins Leben gerufene Hotelranking die 101 besten Häuser aus – das dritte Mal in der Schweiz. Erstmals prämiert wurden 2026 die besten barrierefreien Hotels.
Rund 300 prominente Gäste aus der Hospitality-Branche nahmen an der Verleihung teil. Unter den Geladenen befanden sich viele Prominente und Branchengrößen wie Nathalie Seiler-Hayez (Managing Director der Swiss Deluxe Hotels), Martin von Moos (Präsident Hotellerie Suisse), Martin Nydegger (CEO Schweiz Tourismus) oder Grand Hotelier Reto Wittwer (ehemals Swissôtel, und von 1995 bis 2014 President sowie CEO von Kempinski Hotels & Resorts). Ihm wurde am von Christa Rigozzi moderierten Abend der „101 Icon Hotelier of the World – Lifetime Achievement Award“ verliehen.
Die Sieger des Abends
Als Gesamtsieger der einzelnen Länder entpuppten sich die Häuser „Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg“ (Deutschland), „Hotel Sacher Wien“ (Österreich), „Adler Lodge Ritten“ (Südtirol) und „The Dolder Grand Zürich“ (Schweiz). Sie sind die Hauptgewinner des Hotelrankings „Die 101 besten Hotels DACH“.
Einen neuen Sieger gab es unter anderem in der Kategorie „101 Luxury Hideaway of the Year 2026“. Nachdem das Schloss Elmau in Krün den Titel vier Mal in Folge abräumte, sicherte sich dieses Jahr das „Bürgenstock Hotel & Alpine Spa“ in Obbürgen bei Luzern den Sieg.
Ohnehin überzeugten Schweizer Hotels insgesamt im DACH-Ranking. Weitere Kategoriensieger waren das „The Alpina Gstaad“ als „101 Luxury Lifestyle Hotels & Resorts of the Year 2026“, „The Chedi Andermatt“ ("101 Luxury Design & Architecture Resorts"), „Park Hotel Vitznau“ ("101 Luxury Water Side Resorts"), „Grand Resort Bad Ragaz“ ("101 Luxury Spa & Health Resorts") und das „Beau-Rivage Palace Lausanne“ ("101 Luxury Palaces").
In der Kategorie „101 Luxury Business Hotel of the Year 2026“ wurde einmal mehr das „The Dolder Grand“ in Zürich ausgezeichnet. In der Kategorie „101 Luxury Leisure Hotel of the Year 2026“ ging der Titel an das „Beau-Rivage Palace“ in Lausanne. Dessen General Director Benjamin Chemoul wurde zusätzlich als „101 Icon Hotelier of the Year 2026“ geehrt.
„Benjamin Chemoul zeigt tagtäglich eindrücklich, wie man ein Weltklasse-Hotel mit Herzlichkeit auf das allerhöchste Niveau bringt“, so Carsten K. Rath, Gründer und Chairman der 101 Besten.
Sieger aus Österreich und Deutschland
Drei Kategoriensiege holten sich Hotels aus Österreich: Das „Alpin Resort Sacher“ in Seefeld wurde als „101 Luxury Alpine Resorts of the Year“, das „Rosewood Vienna“ als „101 Luxury Business Hotels of the Year“ und das „Interalpen-Hotel Tyrol“ in Telfs-Buchenals als „101 Luxury Family Resorts of the Year“ geehrt.
Der „Breidenbacher Hof“ in Düsseldorf und „Mandarin Oriental Munich“ holten den Sieg als „101 Grand Hotels of the Year“ respektive „101 Luxury City Palais of the Year“ nach Deutschland.
Neue Kategorie „Barrierefreie Hotels“ feiert Premiere
Emotional war die Würdigung des Hotels „Momentum“ auf der Lauchernalp in der Schweiz. Durch einen fatalen Bergsturz im Frühling 2025 verloren die Hoteliers ihre Existenz. Das „Hotel Momentum“ schaffte als temporäres Haus das dringend benötigte Gästeangebot und wurde als „Hotel of the Year 2026 – New Beginning“ ausgezeichnet.
Erstmals wurden 2026 auch barrierefreie Hotels prämiert. Die Kategorie entstand in Zusammenarbeit mit Procap, der größten Schweizer Organisation für Menschen mit Behinderungen. Als Premierensieger konnte sich das Tessiner Hotel „Centro Magliaso“ feiern lassen.
„101 Executive Summit“: Die Suche nach der kulturellen Balance
Auch 2026 fand im Vorfeld der Preisverleihung der „101 Executive Summit“ statt. Höhepunkt war die Podiumsdiskussion zum Thema „Zwischen woke und wertkonservativ: Wo liegt die neue Mitte der Hospitality?“.
Unter der Moderation von Gaudenz Looser diskutierten Simone Müller (Vorstandsmitglied Swiss Diversity Forum), Chris K. Franzen (Managing Director, Bürgenstock Resort Lake Lucerne), Dietmar Müller-Elmau (Inhaber Schloss Elmau), Mag. Matthias Winkler (CEO der Sacher Hotels) und Kuno Spirig (Gründer Swiss Green Economy Forum) über die Herausforderungen zwischen gesellschaftlichem Wandel, Fachkräftemangel und Führungskultur in der Hotellerie. Zudem befassten sie sich mit der Frage, wie die Hospitality-Branche dabei eine kulturelle Balance findet. Und zwar eine, die sowohl Mitarbeiter bindet als auch Servicequalität sichert.
„Die Hospitality-Branche muss sich seit jeher immer wieder neuen Herausforderungen stellen und sich neuen Trends sowie Entwicklungen anpassen. Es gilt also, vorausschauend zu handeln und damit insbesondere eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale eines jeden Hauses zu sichern: die Mitarbeiter“, sagte Dietmar Müller-Elmau.
("101 besten Hotels"/SAKL)



