Umfrage

Europäische Hoteliers sind vorsichtig optimistisch

Trotz anhaltender Herausforderungen wie steigende Energiepreise, Inflation und Fachkräftemangel blicken europäische Hoteliers vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von Statista, in Zusammenarbeit mit Booking.com.

Donnerstag, 08.12.2022, 15:01 Uhr, Autor: Sarah Kleinen
Dame an der Rezeption übergibt dem Gast die Schlüsselkarte für ein Zimmer

Sowohl Ketten als auch unabhängige Beherbergungsbetriebe haben sich in den letzten sechs Monaten insgesamt recht gut entwickelt, wie der European Accomodation Barometer 2022 zeigt. (Foto: © Kalim/stock.adobe.com)

Die Umfrage wurde diesen Herbst in 23 europäischen Ländern durchgeführt. Der European Accomodation Barometer 2022 zeigt Unterschiede zwischen Ländern und Unterkunftsarten auf.

Deutsche Hoteliers blicken zurückhaltender in die Zukunft

„Angesichts der Größe des deutschen Hotelgewerbes hat es mich nicht überrascht, dass viele Indikatoren nahe am europäischen Durchschnitt gelandet sind“, sagt Ben Schroeter, Director Strategic Engagement bei Booking.com.

„Dennoch bezeichneten 66 Prozent der Befragten in Deutschland die Entwicklung in den letzten sechs Monaten als gut oder sehr gut. 54 Prozent gaben sogar an, dass die aktuelle finanzielle Situation ihres Unternehmens gut oder sehr gut sei und 16 Prozent beabsichtigen, in Zukunft mehr zu investieren als in den letzten sechs Monaten“, erklärt Ben Schroeter.

(Foto: © Booking.com/Statista)
(Foto: © Booking.com/Statista)

Energiekrise derzeit als größte Herausforderung

Eine Mehrheit von 80 Prozent nannte die Energiekosten als eine der größten Herausforderungen. Weitere Sorgen bereiten den Hoteliers die allgemeine Wirtschaftslage (48 Prozent) sowie die Kosten für Personal (42 Prozent) und deren Rekrutierung und Bindung ans Unternehmen (43 Prozent).

In Deutschland werden die Energiekosten von 88 Prozent als Herausforderung bewertet, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dagegen von 59 Prozent und 55 Prozent der Befragten in Deutschland sehen den Personalmangel als herausfordernd an.

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