Übernachtungsraten für Q2

Hotelpreise in Deutschland steigen

In seiner vierteljährlich erscheinenden Preisanalyse hat HRS im zweiten Quartal für Deutschland einen positiven Trend festgestellt. Auch europa- und weltweit stiegen die Preise teils kräftig an.

Dienstag, 09.07.2019, 12:14 Uhr, Autor: Kristina Presser
Der HRS-Preisradar in Q2/2019

Der HRS-Preisradar zeigt in Q2 einen positiven Preistrend für Hotelübernachtungen in Deutschland. (Grafik: © HRS)

Das Hotelbuchungsportal HRS hat die Hotelpreisentwicklung für Q2 bekanntgegeben – deutschland-, europa- und weltweit. In Deutschland sind demnach sind die durchschnittlichen Preise im Vergleich zum Vorjahresquartal um zwei Prozent angestiegen und liegen jetzt bei 93 Euro. Den deutlichsten Sprung hat mit einem Plus von sechs Prozent München zu verzeichnen (122 Euro). Auf dem Kontinent legte vor allem Athen mit seinen Hotelübernachtungspreisen zu – mit 19 Prozent korrigiert sich der Preisdurchschnitt nach oben und liegt jetzt bei 136 Euro. Weltweit sticht Bangkok mit den am stärksten steigenden Preisen hervor: ein Plus von 23 Prozent auf 95 Euro.

Genereller Anstieg der Übernachtungsrate in Deutschland

Für Deutschland ist das Ergebnis von Q2 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu gleich: Die Top Drei und das Schlusslicht bleiben unverändert. München machte den größten preislichen Sprung und kommt nun auf durchschnittlich 122 Euro Übernachtungsrate, womit sie auch teuerste Stadt Deutschlands war. Danach folgten Hamburg mit 112 Euro (Plus zwei Prozent) und Stuttgart mit 109 Euro (Plus zwei Prozent). Einen eindeutigen Anstieg verzeichnete außerdem Berlin mit fünf Prozent, was sich in einer Übernachtungsrate von 102 Euro niederschlug. Hannover verbuchte die deutlichste Vergünstigung (Minus fünf Prozent). Das Schlusslicht bildet Dresden mit 86 Euro (Plus zwei Prozent).

Der HRS-Preisradar in Q2 für Europa
Der HRS-Preisradar in Q2 für Europa: Vor allem Zürich legt bei den Hotelpreisen kräftig zu. (Grafik: © HRS)

Weitet man die Sicht auf die Hotelpreisentwicklung auf Europa aus, sticht vor allem Zürich mit 190 Euro (Plus acht Prozent) heraus – dicht gefolgt von London mit 188 Euro (Plus fünf Prozent). Amsterdam liegt mit 174 Euro (Minus zwei Prozent) auf Platz drei. Das größte preisliche Wachstum verbuchte Athen mit 19 Prozent (136 Euro). Den größten Preissturz gab es in Moskau mit 27 Prozent. Hier kostete eine Übernachtung 94 Euro.

Der HRS-Preisradar in Q2/2019 weltweit
Der HRS-Preisradar in Q2/2019 weltweit: Den deutlichsten Preissturz verzeichnet Toronto mit minus zwölf Prozent. (Grafik: © HRS)

Weltweit liegen die beiden Städte mit den höchsten Übernachtungspreisen in den USA: New York City mit 267 Euro (Plus sechs Prozent) und Washington D.C. mit 246 Euro (Plus zwölf Prozent). Nummer Drei ist Tokio: 181 Euro (Plus sieben Prozent) übernachteten. Mit 23 Prozent stiegen in Bangkok die Hotelpreise am signifikantesten auf 95 EUR an. Günstigste Stadt weltweit war Kuala Lumpur: 60 Euro pro Übernachtung, ein Plus von drei Prozent. Den deutlichsten Preissturz verzeichnete Toronto mit minus zwölf Prozent. Damit kostete eine Übernachtung 175 Euro.

Hintergrund zum Preisradar

In die Preisanalyse flossen alle nicht stornierten Hotelbuchungen im Zeitraum vom 01.04.2019 bis zum 30.06.2019 ein, die über das Portal HRS getätigt wurden, sowie der entsprechende Vorjahreszeitraum. In der Auswahl berücksichtigt wurden sowohl Einzel- als auch Doppelzimmer, mit und ohne Frühstück in Hotels der Kategorien eins bis fünf Sterne. Ausgewertet wurden Destinationen mit entsprechend großem Buchungsvolumen.

 

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