LaPosch erweitert Chalet-Dorf zum Boutique-Resort
Mit LaPosch – Living Lands haben Amelie und Dominik Posch ihr bisheriges Chalet-Konzept in Biberwier in Tirol deutlich erweitert. Aus dem ursprünglichen Chalet-Dorf ist ein Garden Boutique-Resort geworden, das Übernachtung, Gastronomie und Wellness stärker miteinander verbindet.
Herzstück der Erweiterung sind zehn neue Refugien. Sechs Waldbach Logen liegen direkt entlang der Loisach und verfügen unter anderem über Sauna, Hot Pot und offenen Kamin. Vier weitere Suiten befinden sich im neu errichteten Torhaus. Dazu gehören drei Blütenschimmer Logen sowie die Himmelsbad Logen mit privatem Pool.
„Wir wollten nicht einfach mehr vom Gleichen schaffen, sondern einen neuen Lebensraum entwickeln“, erklärt Gastgeber Dominik Posch. Das Konzept soll Luxus dabei weniger über klassische Inszenierung als über Privatsphäre, Zeit und Naturerlebnis definieren.
Neues Zentrum für Gastronomie und Begegnung
Mit dem Torhaus ist zugleich ein neues gesellschaftliches Zentrum des Resorts entstanden. Neben einer Lounge finden sich dort das neue Signature-Restaurant Klaras und die Flora Bar. Das bereits etablierte Zwei-Hauben-Restaurant Walters ergänzt das gastronomische Angebot.
Klaras setzt auf eine offene Küche und einen Chef’s Table. Die Flora Bar ist als Treffpunkt für den Tagesausklang konzipiert.
50-Meter-Pool und 1.800 Quadratmeter Waldgarten
Auch das Wellnessangebot wurde deutlich ausgebaut. Das neue Gartenbad verfügt über einen 50 Meter langen Outdoor-Longpool, ein Watsu-Becken, Sauna und Dampfbad sowie Yoga- und Ruheräume. Ergänzt wird das Angebot durch eine Private Spa Suite.
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist zudem die Gestaltung der Außenanlagen. Auf dem weitläufigen Areal entstand unter anderem ein 1.800 Quadratmeter großer Waldgarten. Mehr als 12.000 Stauden, essbare Pflanzen, Bienenstöcke und Wasserläufe sollen den Garten zu einem eigenständigen Naturraum machen.
Für die Landschaftsgestaltung orientierte sich das Team unter anderem an den Arbeiten des niederländischen Gartenplaners Piet Oudolf. Der südafrikanische Landschaftsarchitekt Leon Kluge war ebenfalls an der Umsetzung beteiligt.
Architektur soll sich in die Landschaft einfügen
Für die Architektur zeichnet der Südtiroler Martin Gruber verantwortlich. Begrünte Dächer, natürliche Materialien und geschwungene Formen sollen die Neubauten möglichst selbstverständlich in die Landschaft integrieren.
Beim Interior Design setzte LaPosch auf das Atelier Zürich. Das Gestaltungskonzept verbindet traditionelle Tiroler Handwerkskunst mit Elementen französischer Eleganz. Botanische Illustrationen der französischen Künstlerin Claire de Quénetain finden sich unter anderem auf Türen, Wandflächen und Stoffen wieder.
Mit der Erweiterung positioniert sich LaPosch damit nicht mehr ausschließlich als Chalet-Dorf, sondern als umfassendes Boutique-Resort, das Übernachtung, Gastronomie, Wellness und Naturerlebnis auf einem 65.000 Quadratmeter großen Areal miteinander verbindet.
(LaPosch/KAGI)



