Lieblingsplatz Hotels baut Partnermodell mit stuub aus
Die Lieblingsplatz Hotels erweitern ihr Partnermodell: Mit stuub Hotels & Ferienwohnungen kommt eine gewachsene Hotelgruppe mit mehreren Standorten im Schwarzwald und in Karlsruhe hinzu. Unter dem gemeinsamen Dach „stuub by Lieblingsplatz Hotels“ wollen beide Unternehmen ihre Stärken bündeln.
Damit gewinnt Lieblingsplatz nach dem Ammersee Hotel in Herrsching und dem Scheelehof in Stralsund den dritten Partner in kurzer Folge. Zugleich ist stuub der bislang größte Partner im Partnermodell.
„Was wir mit dem Partnermodell anstoßen, trifft einen echten Nerv in der Privathotellerie. Renommierte Häuser mit Substanz und Geschichte suchen heute keine Kettenzugehörigkeit, sondern einen Partner, der ihnen Struktur, Digitalkompetenz und Reichweite gibt, ohne ihnen die Seele zu nehmen. Genau das ist unser Ansatz“, sagt Niels Battenfeld, Geschäftsführer der Lieblingsplatz Hotels.
Drei Partner seit der Markteinführung
Seit der Markteinführung des Partnermodells 2025 hat Lieblingsplatz nach eigenen Angaben konsequent Fahrt aufgenommen. Erster Partner war das Ammersee Hotel in Herrsching, eine prägende Adresse der Region. Danach folgte der Scheelehof in der Stralsunder Altstadt, ein Traditionshaus mit Geschichte und eigener Identität.
Mit stuub kommt nun erstmals eine gewachsene Gruppe mit mehreren Standorten hinzu. Die Partnerschaften verbinden laut Lieblingsplatz Häuser mit Substanz, Anspruch und eigenem Profil, die in einem Markt unter Druck passende Strukturen suchen.
Als Herausforderungen nennt das Unternehmen unter anderem Fachkräftemangel, Kostendruck und wachsende Digitalanforderungen. Lieblingsplatz bietet dafür nach eigenen Angaben Lösungen aus dem eigenen Betrieb: eine 360°-Systemplattform, automatisiertes Revenue Management, digitale Infrastruktur und einen zentralen Vertrieb mit hoher Direktbuchungsquote.
stuub wächst im Schwarzwald und in Karlsruhe
stuub steht für moderne Hotels und Ferienwohnungen im Hochschwarzwald. Zur Gruppe gehören Standorte in Titisee, Schluchsee, Todtnauberg, Hinterzarten, Saig, Feldberg und Langenbach sowie ein Urban-Konzept in Karlsruhe. Im Sommer 2026 soll mit dem stuub jostal ein weiterer Standort hinzukommen.
Gründer Dominik Tumminaro hat die Gruppe nach Angaben der Mitteilung mit einer eigenen Handschrift aufgebaut. Nun sucht stuub ein operatives Rückgrat, das weiteres Wachstum absichern soll, ohne die Eigenständigkeit zu verwässern.
„Privathotellerie im Leisure Segment jenseits der Großstädte ist im DACH Raum oft noch zu vereinzelt, um wirklich zu skalieren. Genau das wollen wir ändern. Mit Lieblingsplatz Hotels haben wir einen Partner gefunden, der dieselbe Haltung lebt – und dessen Häuser unser Portfolio nicht einfach vergrößern, sondern echte neue Reiseziele hinzufügen. Unsere Gäste können jetzt zwischen mehr Destinationen wählen, ohne die Handschrift zu verlieren, die sie kennen und schätzen. Das ist geografische Ergänzung, die aufgeht – und der Anfang von mehr“, sagt Dominik Tumminaro, Gründer von stuub.
Systemfunktionen im Hintergrund
Mit stuub zeigt Lieblingsplatz nach eigenen Angaben, dass das Partnermodell über einzelne Hotels hinauswachsen kann. Lieblingsplatz übernimmt dabei Systemfunktionen im Hintergrund, darunter Markenführung, Vertrieb, digitale Infrastruktur, Revenue Management und Technologie.
Die Partner sollen zugleich eigenständige Marken mit Charakter und regionaler Verwurzelung bleiben. Das Modell richtet sich damit sowohl an Eigentümer einzelner Hotels als auch an kleinere Hotelgruppen, die ein belastbares System suchen.
„Was wir in unseren eigenen Häusern täglich erproben, geben wir strukturiert und skalierbar an unsere Partner weiter. Digitalisierung ist in der Privathotellerie kein Selbstzweck, sondern die Voraussetzung dafür, dass Gastgeber wieder Zeit für das Wesentliche haben: die Begegnung mit dem Gast“, so Battenfeld.
Lieblingsplatz wurde 2013 als Strandhotel an der Nordsee gegründet und umfasst heute mehr als zehn Standorte von der Küste bis ins Zillertal. Mit dem Partnermodell will das Unternehmen planvoll und mit klarem Konzept wachsen. Im Fokus stehen Privathotels und Hotelgruppen, die in einem strukturell herausfordernden Umfeld einen Systempartner suchen.
(Constantin PR/ SAHO)