Neuland betreten

MeerLand Pellworm: Von der Schnapsidee zum eigenen Hotel

Die Mitarbeiter im „MeerLand Pellworm“ – vom Hausmeister zum Küchenchef – stammen aus Italien, Nordfriesland, Österreich, Polen, der Schweiz und Ukraine. Mit dabei die Eltern von Fabian Komorowski, die sich am liebsten um das Frühstück für die Gäste kümmern.
Die Mitarbeiter im „MeerLand Pellworm“ – vom Hausmeister zum Küchenchef – stammen aus Italien, Nordfriesland, Österreich, Polen, der Schweiz und Ukraine. Mit dabei die Eltern von Fabian Komorowski, die sich am liebsten um das Frühstück für die Gäste kümmern. (Foto: © MEDIAteria-Ines Preißer)
Alkohol ist schädlich? Ja, aber nicht immer. Zumindest nicht in diesem Fall. Denn die Idee, das Hotel „Mein Friesenhus“ und „Kaydeich 17“ zu kaufen und daraus ein neues zu machen, entstand an einem feuchtfröhlichen Abend.
Dienstag, 16.05.2023, 12:19 Uhr, Autor: Thiemo Welf-Hagen Wacker

Von einer Schnapsidee während Corona zum eigenen Hotel auf Pellworm: Fabian Komorowski (22) und der Freund der Familie Christian (26) haben es wirklich getan.

Sie haben sich getraut, ihr altes Leben in Berlin aufzugeben, um auf der Ruheinsel Pellworm ihr eigenes Hotel zu gründen. Unterstützt werden sie von Fabians Eltern, die sich ebenfalls im neuen Haus engagieren. Wie kam es dazu?

Zwei Männer – eine Idee und viel Mut

Ein Hotelfachmann und ein Quereinsteiger: das sind Fabian Komorowski und Christian. Während Fabian eine Ausbildung in der Hospitality-Branche zum Hotelfachmann absolvierte, ist Christian ausgebildeter Kaufmann für Verkehrsservice, der über Umwege mehrjährige Erfahrung in der Tourismusbranche sammeln konnte.

„Ich hätte mir natürlich mehr Erfahrung nach meiner Ausbildung in der großen weiten Hotellerie gewünscht, aber die Schnapsidee meines Vaters, ein Hotel zu kaufen, hat mir einfach gut gefallen. Wir haben nicht lange überlegt, etwas Neues zu wagen“

Fabian Komorowski

Über Fabian Komorowski

Fabian absolvierte seine Ausbildung als Hotelfachmann in Berlin mitten in der Pandemie im Jahr 2021. Danach zog es ihn für einige Monate als Empfangsmitarbeiter nach Husum und anschließend in sein eigenes Hotel.

Dabei betont er, dass ihn die Ausbildungszeit während Corona sehr geprägt hat. Denn er konnte aufgrund der Situation alle Bereiche in der Hotellerie kennenlernen, da das Tagesgeschäft, ohne Gäste, faktisch nicht stattfand und alle anderen Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt worden waren. Ungewiss war nur, ob er nach seiner Ausbildung übernommen wird. 

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