Privathotels Dr. Lohbeck erzielen 54 Millionen Euro Umsatz im ersten Halbjahr
Die Privathotels Dr. Lohbeck melden ein starkes erstes Halbjahr. Mit derzeit 25 Hotels der Vier- und Fünf-Sterne-Kategorie in Deutschland und Österreich erzielte die familiengeführte Hotelgruppe einen kumulierten Nettoumsatz von rund 54 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Plus von vier Prozent beziehungsweise zwei Millionen Euro.
In den Zahlen enthalten sind auch die Umsätze des Hotels Schwarzmatt in Badenweiler im Schwarzwald, das die Gruppe im März 2025 erworben hatte.
Auch im Bereich der Gesamtbelegung der Hotels verzeichnet die Gruppe einen leichten Zuwachs. Sie liegt nun bei 60 Prozent. Gleichzeitig ist die Durchschnittsrate nach Unternehmensangaben moderat gestiegen.
Inlandsreisen als Wachstumstreiber
Geschäftsführer Peter Göhle führt die Entwicklung unter anderem auf den anhaltenden Trend zum Urlaub in Deutschland und Österreich zurück.
„Wir bemerken, dass ‚Deutschland-Urlaub‘ im Trend liegt, gerade auch in unsicheren Zeiten auf internationaler Politik-Ebene. Auch unsere beiden österreichischen Hotels verzeichnen solide Umsatzzuwächse – hier ist das Wachstum ebenfalls hauptsächlich durch Inlands-Reisende getrieben“, erklärt Göhle.
Weitere Hotelzukäufe im Leisure-Segment geplant
Für das Gesamtjahr haben sich die Privathotels Dr. Lohbeck die Marke von 100 Millionen Euro Umsatz zum Ziel gesetzt. Wird sie erreicht, wäre dies ein neuer Rekordwert für die Hotelgruppe mit ihren rund 1.300 Mitarbeitern.
Auch das Portfolio soll weiter wachsen. Für die Zukunft plant die Hotelgruppe weitere Hotelzukäufe. Dabei richtet sie ihren Blick insbesondere auf Deutschland und das Leisure-Segment.
„Wir sind in der Prüfung mehrerer Optionen, um weiter kontinuierlich und maßvoll gesund zu wachsen. Hierbei konzentrieren wir uns auf Deutschland und unser Hauptsegment Leisure“, erklärt Geschäftsführer Göhle abschließend.
(Privathotels Dr. Lohbeck/SAKL)